Donnerstag, 26. November 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Imnovid
Imnovid
 
Medizin

04. April 2018 Reduzierung der Proteinzufuhr verringert Tumorwachstum bei Mäusen

Forscher des Inserm der Universität Côte d’Azur haben bei Versuchen an Mäusen herausgefunden, dass eine geringere Proteinaufnahme über die Nahrung das Immunsystem ankurbelt und das Tumorwachstum bremst.
Anzeige:
Tecentriq
Tecentriq
 
Sie haben die Auswirkungen verschiedener Ernährungsweisen – mehr oder weniger Kohlenhydrate bzw. Eiweiße – auf das Tumorwachstum untersucht. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass eine eiweißarme Ernährung (im Gegensatz zur kohlenhydratreduzierten Ernährung) einen positiven Effekt auf die Lebenserwartung und die Begrenzung des Tumorwachstums der Mäuse hat. „Wir haben festgestellt, dass die Begrenzung des Tumorwachstums nicht wie vermutet auf ein gehemmtes Krebszellwachstum, sondern auf eine verbesserte Immunantwort (körpereigenes Abwehrsystem) zurückzuführen ist“, so die Forscher.

Im Rahmen klinischer Tests wollen sie nun bestimmen, wie weit die Eiweißzufuhr reduziert werden muss, um das Tumorwachstum beim Menschen zu verringern, dessen körpereigenes Abwehrsystem und Stoffwechsel sich stark von denen der Mäuse unterscheidet.

Quelle: Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland


Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Reduzierung der Proteinzufuhr verringert Tumorwachstum bei Mäusen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO Virtual Congress 2020
  • Fortgeschrittenes Melanom nach Versagen einer PD-(L)1-Inhibition: Vielversprechende Antitumoraktivität mit Pembrolizumab + Lenvatinib
  • Pembrolizumab + Lenvatinib: Vielversprechende Ansprechraten bei vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren
  • HNSCC: Pembrolizumab als Monotherapie und als Partner einer Platin-basierten Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • Ösophaguskarzinom: Relevante OS- und PFS-Verlängerung durch Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-024-Studie bestätigen deutliche Überlegenheit für Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression
  • Neuer Anti-ILT4-Antikörper zeigt in Kombination mit Pembrolizumab erste vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III
  • HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen
  • Neuer Checkpoint-Inhibitor: Vielversprechende erste Studiendaten für Anti-TIGIT-Antikörper Vibostolimab in Kombination mit Pembrolizumab