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Medizin

19. Februar 2020 RCC: 5-Jahres-Follow-up-Ergebnisse der Phase-III-Studie CheckMate -025

Bristol-Myers Squibb hat die 5-Jahres-Follow-up-Ergebnisse der Phase-III-Studie CheckMate -025 bekanntgegeben, die weiterhin zeigen, dass die Behandlung mit Nivolumab (Opdivo®) bei Patienten mit zuvor behandeltem fortgeschrittenem oder metastasiertem Nierenzellkarzinom (RCC) im Vergleich zu den mit Everolimus (Afinitor®) behandelten Patienten eine bessere Gesamtüberlebenszeit (OS) und objektive Ansprechraten (ORR) liefert. Die Daten wurden auf dem Symposium der American Society of Clinical Oncology 2020 Genitourinary Cancers in San Francisco vorgestellt.
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Mit einer verlängerten Mindestnachbeobachtungszeit von 64 Monaten zeigten die mit Nivolumab behandelten Patienten weiterhin einen Überlebensvorteil. 26% der Patienten lebten noch, verglichen mit 18% der mit Everolimus behandelten Patienten. Darüber hinaus betrug der Prozentsatz der Patienten, die objektiv auf Nivolumab ansprachen, 23% gegenüber 4% bei Everolimus. Auch die mediane Dauer des Ansprechens (mDOR) war bei Nivolumab länger als bei Everolimus (18,2 Monate gegenüber 14 Monaten). Das allgemeine Sicherheitsprofil war konsistent mit dem, das in früheren Analysen von CheckMate -025 bei Patienten mit RCC beobachtet wurde. Es traten keine neuen Sicherheitssignale auf.

Über CheckMate -025

CheckMate -025 ist eine offene, randomisierte Phase-III-Studie mit Nivolumab im Vergleich zu Everolimus bei Patienten mit zuvor behandeltem fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom (RCC) nach vorheriger antiangiogener Therapie. Die Patienten (n=803) erhielten entweder Nivolumab (n=406) 3 mg/kg intravenös (IV) alle 2 Wochen oder Everolimus (n=397) 10 mg oral einmal täglich bis zum Fortschreiten der Erkrankung oder einer inakzeptablen Toxizität. Der primäre Endpunkt der Studie war die Gesamtüberlebenszeit (OS). Zu den sekundären Endpunkten gehörten die objektive Ansprechrate (ORR), das progressionsfreie Überleben (PFS), die Lebensqualität (LQ) und die Sicherheit.
Bei einer Nachbeobachtungszeit von mindestens 5 Jahren stimmten Inzidenz und Art der behandlungsbedingten unerwünschten Ereignisse (AEs) mit der primären Analyse überein. Behandlungsbedingte Nebenwirkungen vom Grad 3/4 wurden bei 21% der Patienten in der Opdivo-Gruppe und 37% in der Everolimus-Gruppe beobachtet.

Übers. SM

Quelle: BMS


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