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Medizin

12. Juli 2017 Phase-II-Studie CLL2-BAG: Sequenzielle Therapieschemata mit Obinutuzumab zeigen Wirksamkeit

Obinutuzumab (Gazyvaro®▼) ist heute als stärkster Antikörper der Standard in der Erstlinientherapie von Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) und Komorbiditäten. Die Deutsche CLL Studiengruppe prüft den glykomodifizierten Typ-II-Anti-CD20-Antikörper in einer Reihe klinischer Studien in neuen Kombinationstherapien. Ziel sind weniger toxische Behandlungen für CLL-Patienten. Die Phase-II-Studie CLL2-BAG erreichte mit einer Ansprechrate von 95% bereits den primären Endpunkt (1).
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Aktuelle Daten vom 14. International Congress on Malignant Lymphoma (ICML) zeigen in der einarmigen Studie zum Ende der Induktion eine Gesamtansprechrate von 95% bei den eingeschlossenen CLL-Patienten (1). Zudem erreichten gleichzeitig 87% der Patienten eine MRD-Negativität im peripheren Blut (MRD-Negativität definiert als < 1 CLL-Zelle unter 10.000 analysierten Leukozyten; d.h. < 10-4). Gazyvaro zeigte erneut sein gutes Verträglichkeitsprofil. Es traten weder unerwartete Toxizitäten noch ein klinisches Tumor-Lyse-Syndrom auf.

Die CLL2-BAG-Daten vom ICML bestätigen die Wirksamkeit und Sicherheit des sequenziellen Behandlungsschemas mit Bendamustin gefolgt von Gazyvaro plus Venetoclax und deuten auf ein hohes Potential für CLL-Patienten hin.

Über die CLL2-BAG-Studie

Die Phase-II-Studie prüfte die Wirksamkeit einer sequenziellen Therapie. Der initialen Debulking-Phase bei Patienten mit hoher Tumorlast durch Bendamustin folgt eine Induktions- und Erhaltungstherapie mit Gazyvaro plus Venetoclax. Dieses Konzept heißt „Triple T-Sequenz“ (Tailored and Targeted treatment aiming at Total eradication of Minimal Residual Disease). Bezüglich der Studienpopulation ist hervorzuheben, dass sowohl therapienaive (n=34) als auch vorbehandelte CLL-Patienten (n=29) aufgenommen wurden, darunter solche mit und ohne klinisch relevante Komorbiditäten. Das mediane Alter lag bei 59 Jahren.

▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Bitte melden Sie Nebenwirkungen an die Roche Pharma AG (grenzach.drug_safety@roche.com oder Fax +49 7624/14-3183) oder an das Paul-Ehrlich-Institut (https://humanweb.pei.de oder Fax: +49 6103/77-1234).

Quelle: Roche

Literatur:

(1) Cramer P et al., ICML 2017; Abstract No. 006


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