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Medizin

06. März 2017 Ostbayern erhält erstes Zentrum für Tumor-Orthopädie

Prof. Dr. Axel Hillmann ist einer von bisher nur drei zertifizierten Tumor-Orthopäden in der Bundesrepublik. Der 59-jährige Mediziner ist der künftige Leiter des neuen Zentrums für Tumor-Orthopädie im Orthopädischen Klinikum der Universität Regensburg in Bad Abbach. Ähnliche Tumor-Zentren gibt es bisher nur an ganz wenigen Standorten in Deutschland. "Das Einzugsgebiet dieses neuen Therapiezentrums für Tumorerkrankungen im Bewegungsapparat wird deshalb sehr bald weit über die Grenzen Bayerns hinausreichen", sagte Prof. Hillmann bei seinem Amtsantritt.
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Das neue Behandlungszentrum für Tumorerkrankungen im Knochen- und Gelenkbereich wäre damit ein weiteres medizinisches Vorzeigeprojekt für den gesamten nord-ostbayerischen Raum.

Das orthopädische Universitätsklinikum der Uni Regensburg in Bad Abbach, wenige Kilometer vor den Toren Regensburgs, gilt laut Klinik-Bewertung des Magazins Focus bereits seit Jahren als eines der besten Zentren für den Austausch von Schulter-, Hüft- und Kniegelenken und für minimalinvasive orthopädische Chirurgie in Deutschland.

Neues Tumorzentrum soll Versorgungslücke in Süddeutschland schließen

Im Bereich der Tumor-Orthopädie fehlt es deutschlandweit an Spezialisten und Behandlungseinrichtungen - vor allem zur gezielten Erkennung von gut- und bösartigen Krebserkrankungen an den Knochen. Dies führt Prof. Hillmann zufolge oft zu Fehldiagnosen und damit unnötigen, teuren Überbehandlungen von Patienten mit gutartigen Tumoren im Knochen- und Gelenkbereich. "Mein Ziel ist es, mit dem Therapiezentrum in Bad Abbach hier weit über die Region hinaus eine Versorgungslücke zu schließen", so der Mediziner.

Klinikum Bad Abbach rechnet mit Patientenzuwachs aus Ingolstadt

Prof. Hillmann hatte in der Vergangenheit 15 Jahre am Klinikum Ingolstadt gearbeitet. Vom Weggang des Mediziners aus Ingolstadt im Sommer 2016 konnte die Orthopädische Klinik in Bad Abbach bereits in den letzten Monaten stark profitieren. "Die Patientenzahlen aus dem Raum Ingolstadt haben sich im letzten Halbjahr mehr als verdreifacht", sagte Prof. Dr. Joachim Grifka, Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Bad Abbach. "Ich bin überzeugt, dass deshalb auch die Zahl der Patienten mit konventionellen Hüft-, Rücken- und Knieproblemen aus dem Großraum Ingolstadt nach dem Wechsel von Prof. Hillmann zu uns weiter steigen wird", so Prof. Grifka. Zumal sich in der Hochschul-Ambulanz des Klinikums Bad Abbach auch Kassenpatienten ohne lange Diagnose-Umwege direkt, ohne Überweisung behandeln lassen könnten. "Die Weiterbehandlung meiner Orthopädie-Patienten aus Ingolstadt bleibt für mich, parallel zum Aufbau des Tumorzentrums, ein großes Anliegen", sagte Prof. Hillmann.

Quelle: Orthopädische Uniklinik Bad Abbach


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