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Medizin

28. September 2017
Seite 2/2

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Hämophilie


High-Tech für hochpräzise und schonende Operationen

Bei der minimal-invasiven Chirurgie reichen maximal fünf kleine Schnitte. Während bei einer herkömmlichen endoskopischen OP der Chirurg die Instrumente direkt mit den Händen bewegt, assistiert das „da Vinci“-System ihm, indem es ihm das direkte Halten und Bewegen der Instrumente abnimmt. Der Chirurg sitzt stattdessen an einer Konsole und steuert die Instrumente über zwei joystickartige Griffe. Der „da Vinci“ unterstützt den Operateur dabei mit einem komplexen elektronischen System, das beispielsweise aus einer Fünf-Zentimeter-Handbewegung des Chirurgen einen zehn Millimeter langen, direkt ausgeführten Schnitt macht. Bei der Operation mit dem OP-System sitzt der Chirurg an einer separat vom Operationstisch stehenden Steuerkonsole. Über zwei Bedienelemente für die Finger führt er die Instrumente, die sich an speziellen Roboterarmen befinden. Über ein dreidimensionales HD-Videobild sieht der Arzt das Operationsgebiet zehnfach vergrößert, zusätzlich gibt es einen zwei- und vierfachen digitalen Zoom. Zudem ermöglicht die Elektronik des „da Vinci“ eine individuelle Einstellung bei der Übersetzung der Handbewegungen des Operateurs. Die Bewegungen erfolgen dadurch zitterfrei und präzise auf kleinstem Raum.

Das neue „da Vinci Xi“-OP-System bietet im Vergleich zu seinen Vorgängern mehrere Detailverbesserungen. Dazu gehören unter anderem neu konstruierte Instrumentenarme, die von nahezu jeder Position aus den optimalen Zugang zur Operationsstelle ermöglichen sowie ein kompakteres digitales Endoskop, das noch schärfere Bilder als bisher liefert. Neue, längere Instrumententräger gestatten zudem eine größere Reichweite im Körper des Patienten.
 

Quelle: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

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