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Medizin
25. Juni 2020

Onkologische Supportivtherapie: Unterstützung für Pflegekräfte, Ärzte und Patienten

Nicht zu unterschätzen bei onkologischen Therapien ist die Unterstützung der onkologischen Pflegekraft, die häufig als erster Ansprechpartner den Patienten zur Seite steht. Zur Fortbildung des Pflegepersonals startet jetzt ein zertifiziertes Webinar, das sich im ersten Modul mit ausgewählten, typischen Nebenwirkungen von onkologischen Therapien befasst. Inhalte werden u. a. die Themen Mukositis, Übelkeit und Erbrechen sowie Hauttoxizität sein. RIEMSER ist Partner der durch die Nationale Gesundheits-Akademie inszenierten Fortbildung, die im Rahmen der letzten Jahrestagung der deutsch-sprachigen Fachgesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Berlin zum ersten Mal vorgestellt wurde. Darüber hinaus bietet RIEMSER mit einer Ärzte-App rund um die Supportivtherapie und der Patienten-Initiative „Mein Krebs, mein Weg“ weitere unterstützende Angebote an.
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Krebstherapien erfordern oft ein besonderes Nebenwirkungsmanagement und entsprechende Unterstützung der Patienten. Die onkologische Pflegekraft nimmt als erster Ansprechpartner hier eine Sonderstellung ein und fungiert dabei als Schnittstelle zum Arzt, um die komplexen Bedürfnisse und möglichen Nebenwirkungen zu adressieren.

Erstes Modul befasst sich mit Nebenwirkungen

Chemotherapie-induzierte Nausea und Emesis (CINV) zählen zu den Nebenwirkungen, die Patienten unter einer Chemotherapie besonders belasten. Akute CINV-Episoden treten innerhalb der ersten 24 Stunden nach Beginn der Chemotherapie auf und sind heute meist gut vermeidbar (1). In der Praxis wird häufig das verzögerte Auftreten von Erbrechen und Übelkeit unterschätzt. Es tritt innerhalb von 2-5 Tagen nach Beginn der Chemotherapie auf und wird von den Betroffenen als sehr belastend wahrgenommen, ebenso wie orale Mukositis, Hauttoxizität und Schmerzen (1). Das von der Regierungsstelle beruflich Pflegender Berlin mit einem Fortbildungspunkt pro Vortrag und absolvierter Lernerfolgskontrolle zertifizierte, kostenfreie Webinar der Nationalen Gesundheits-Akademie für onkologisches Pflegepersonal befasst sich im ersten Modul mit genau diesen Nebenwirkungen und zeigt Möglichkeiten supportiver bzw. komplementärer Therapien auf.

App mit umfangreichen Informationen zur supportiven Therapie

Die RIEMSER Pharma GmbH verfügt über ein umfassendes Portfolio für die onkologische Supportivtherapie. Mit Akynzeo® steht Patienten seit dem Jahr 2015 die erste und einzige Fixkombination aus einem NK1- und 5-HT3-Rezeptorantagonisten zur Prävention von CINV während der moderat- oder hochemetogenen (Cisplatin-basierten) Chemotherapie zur Verfügung (2). Die darin enthaltenen Wirkstoffe Netupitant und Palonosetron (NEPA) ermöglichen mit nur einer Kapsel die Prävention der akuten und verzögerten CINV über den gesamten Chemotherapiezyklus hinweg und können damit auch die Compliance der Betroffenen unterstützen (2). Seit dem Jahr 2018 stellt das Unternehmen in Zusammenarbeit mit onkowissen.de Ärzten zudem die App für Supportive Therapien kostenfrei für den Praxisalltag zur Verfügung. Die innovative App bietet medizinischen Fachkreisen einen schnellen, einfachen und aktuellen Zugang zu umfangreichen Informationen zur supportiven Therapie in der Onkologie. Sie umfasst zahlreiche Bereiche des onkologischen Nebenwirkungsmanagements, basierend auf der derzeit gültigen S3-Leitlinie zur Supportivtherapie (1). Eine Übersicht über verfügbare Supportiva inklusive der Fachinformationen und eine Reihe an Literaturhinweisen werden als Download angeboten. Im App-Store ist das digitale Tool unter dem Suchwort „Supportivtherapie onkowissen“ zu finden. Seit Oktober 2019 ist zudem ein Update der App abrufbar.

Digitaler Begleiter für Patienten

Mit der Initiative „Mein Krebs, mein Weg“ bietet RIEMSER seit Juli 2019 Patienten und Angehörigen einen digitalen Begleiter rund um die Erkrankung. Unter https://mein-krebs-mein-weg.de werden Informationen zu Diagnose, Behandlung und Nachsorge zur Verfügung gestellt. Unter der Rubrik „Aktuelles“ gibt es alle 14 Tage Neuigkeiten, Interviews oder für den Alltag nützliche Tipps rund um die Erkrankung. Mögliche Ansprechpartner und der Kontakt zu Experten runden das neue Angebot ab.

Quelle: Riemser

Literatur:

1. S3-Leitlinie Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen. AWMF-Registernummer: 032/054OL.
2. Fachinformation Akynzeo® 300 mg/05, mg Hartkapseln, Januar 2020.


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