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Medizin

02. August 2017 NSCLC: Durvalumab plus Tremelimumab führt nicht zu verbessertem PFS gegenüber platinbasierter Standardchemotherapie

Gerade wurden Ergebnisse der Phase-III-Studie MYSTIC veröffentlicht. Einer der primären Studienendpunkte, das progressionsfreie Überleben (PFS), wurde nicht erreicht. In der Erstlinientherapie des metastasierten nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) führte die Kombination aus Durvalumab und Tremelimumab nicht zu einem verbesserten PFS gegenüber einer platinbasierten Standardchemotherapie.
Die randomisierte, offene, multizentrische Studie schloss zuvor unbehandelte Patienten ein, bei denen mindestens 25% der Tumorzellen den Liganden PD-L1 aufwiesen (gemessen mit dem VENTANA PD-L1 (SP263 Assay).

In diesem Anwendungsgebiet hätte auch eine Monotherapie mit Durvalumab den vorab definierten Grenzwert für einen PFS-Vorteil gegenüber einer  Standardchemotherapie nicht erreicht. Dieser sekundäre Endpunkt wurde aber formell noch nicht ausgewertet.

Die MYSTIC Studie wird wie geplant fortgeführt, um zwei weitere primäre Endpunkte zu beurteilen – das Gesamtüberleben (Overall Survival, OS) jeweils unter einer Durvalumab-Monotherapie und unter einer Kombinationstherapie aus Durvalumab und Tremelimumab. AstraZeneca erwartet die abschließenden Ergebnisse zu diesen beiden Endpunkten im ersten Halbjahr 2018.

„Die Ergebnisse der MYSTIC Studie hinsichtlich des progressionsfreien Überlebens in der Erstlinientherapie des metastasierten NSCLC sind enttäuschend. Im Studiendesign wurde jedoch bewusst das Gesamtüberleben als co-primärer Endpunkt mit aufgenommen. Für eine abschließende Analyse gilt es jetzt diese OS-Daten sowohl für die Mono- als auch für die Kombinationstherapie abzuwarten“, sagte Sean Bohen, Executive Vice President, Global Medicines Development und Chief Medical Officer bei AstraZeneca.

Quelle: AstraZeneca


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