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Medizin
28. Mai 2013

Niedrig malignes Lymphom: Studienergebnisse der NHL 1-2003/ Interview mit Prof. Dr. med. Mathias Rummel, Universitätsklinikum Gießen

Bei Patienten mit indolenten Non-Hodgkin-Lymphomen hat sich in Deutschland das B-R-Schema (die Kombination des Zytostatikums Bendamustin und des Immuntherapeutikums Rituximab) breit etabliert. Dies basiert auf der Phase-III-Studie NHL1-2003 der deutschen Studiengruppe indolente Lymphome (StiL), die B-R randomisiert gegen R-CHOP verglichen hat und in der das Überleben ohne Fortschreiten der Erkrankung durch B-R um fast 2 Jahre verlängert wurde. Zudem war B-R deutlich besser verträglich als R-CHOP. Auch international haben diese Ergebnisse, die bereits auf großen Kongressen vorgestellt wurden, großes Aufsehen erregt. Mit Spannung erwartet wurde daher die Vollpublikation der Daten, diese wurden erst kürzlich in der hochrangigen Zeitschrift "The Lancet" veröffentlicht. Das war der Anlass für einen "Tag der offenen Tür" der StiL-Studiengruppe, die am Universitätsklinikum Gießen ansässig ist und von Herrn Prof. Mathias Rummel geleitet wird. Wir befragten Prof. Rummel direkt vor Ort.

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Sehen Sie das Video-Interview, in dem Prof. Mathias Rummel zu folgenden Fragen Stellung nimmt:
 
1. Können Sie bitte kurz zusammenfassen, was die Studie NHL1-2003 untersucht hat?
2. Was ist das Aufsehenerregende an den Daten?
3. Warum hat die Original-Publikation relativ lange auf sich warten lassen?
4. In Deutschland hat sich die B-R Therapie bereits als ein Standard etabliert. Wird diese Publikation auch "Practice-changing" in anderen Ländern sein?
5. Welche Fragen bei indolenten Lymphomen klären Sie zurzeit in neuen Studienprojekten? 


Hier geht´s zur Video-Fortbildung
 


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