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Medizin

12. März 2020 mRCC: Längere Behandlungsdauer mit Cabozantinib nach Nivolumab-Exposition

Cabozantinib ist in Europa zur Behandlung des metastasierten Nierenzellkarzinoms  (mRCC) in der Erstlinie und nach Versagen von Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) zugelassen. In der CABOREAL-Studie konnte die längste Behandlungsdauer mit Cabozantinib nach vorheriger Nivolumab-Exposition erreicht werden.
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In die CABOREAL-Studie waren insgesamt 410 Patienten eingeschlossen. Das mittlere Alter lag bei 63 Jahren, 85% hatten eine klarzellige Histologie, 41% und 32% ein mittleres/geringes IMDC-Risiko. Die meisten Patienten waren ECOG 1 (42%) oder 2 (30%); 229 (56%) Patienten wiesen Knochenmetastasen auf. Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 14,4 Monate. Cabozantinib wurde als Zweit-, Dritt- und Viertlinie verwendet oder darüber hinaus für 101 (25%), 137 (33%) bzw. 172 (41%) Patienten; 204 Patienten (50%) wurden mit Nivolumab vorbehandelt. Die Anfangsdosis betrug 60 mg (290 Patienten, 71%), 40 mg (109 Patienten, 27%) und 20 mg (8 Patienten, 2%). Bei 267 Patienten (65%) kam es zu einer Unterbrechung der Behandlung, bei 240 Patienten (59%) zu einer Dosisänderung und bei 64 Patienten (16%) zu einer Änderung des Behandlungsplans. Die mittlere Tagesdosis betrug 40 mg/Tag. Die Behandlung wurde bei 348 (85%) Patienten unterbrochen, wobei 86 (25%) auf unerwünschte Ereignisse zurückzuführen waren. Bemerkenswert ist, dass 184 (54%) Patienten eine anschließende systemische Therapie erhielten.

Die Studie konnte zeigen, dass die mittlere Cabozantinib-Dauer bei einer stark vorbehandelten Population bei einer Dosisänderung 7,6 m betrug, wobei die längste Behandlungsdauer bei Patienten mit vorheriger Nivolumab-Exposition erreicht wurde.

Übers. SM

Quelle: ASCO GU

Literatur:

Real-world data of cabozantinib in patients with VEGF-refractory metastatic renal cell carcinoma (mRCC): Results from the French Early Access Program (CABOREAL). Gross-Goupil et al. #683


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