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Medizin

21. Februar 2019 Mehr Mut ist gefragt: Die Darmkrebs-Prävention in Deutschland läuft noch holprig

Zwar hat der G-BA die Weichen für ein organisiertes Darmkrebs-Screening gestellt, er ist dabei allerdings hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dr. Christa Maar, Präsidentin des Netzwerks gegen Darmkrebs und Vorstand der Felix Burda Stiftung, hofft daher, dass Initiativen wie FARKOR und die „Dekade gegen Krebs“ die Krebsprävention in Deutschland voranbringen. Mit zweijähriger Verspätung hat es der Gemeinsame Bundesausschuss 2018 dann doch noch geschafft und eine Richtlinie zum Darmkrebs-Screening veröffentlicht.
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Einstweilen hatten etwa die Niederlande ihr Programm längst etabliert und erreichen bis heute durchweg Teilnahmeraten über 70%. Ein Vorbild, an dem sich der G-BA hätte orientieren können, gab es also. Zudem haben deutsche wissenschaftliche Fachgesellschaften und medizinische Berufsverbände dem G-BA Empfehlungen für ein organisiertes Darmkrebs-Screening an die Hand gegeben.

„Nach wie vor muss man sich den Test beim Arzt abholen und ihn auch wieder dorthin zurückbringen“, beklagt Dr. Maar. „Dieses Verfahren ist nicht geeignet, unsere sehr niedrigen Teilnahmeraten am Darmkrebs-Screening wesentlich zu erhöhen.“


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Quelle: In Kooperation mit der Medical Tribune Deutschland


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