Sonntag, 11. April 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Vectibix
Medizin
27. August 2019

mCRPC: Klinisch bedeutsame Verbesserung des rPFS unter Olaparib

AstraZeneca und MSD haben positive Ergebnisse der Phase-III-Studie PROfound (1) bekanntgegeben, die die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Olaparib bei Männern mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) mit einer HRR-Genmutation untersucht, die unter einer vorherigen Behandlung mit antihormonellen Substanzen der zweiten Generation progredient waren. Die Ergebnisse der Studie zeigen eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserung beim primären Endpunkt des radiografisch progressionsfreien Überlebens (rPFS) unter Olaparib gegenüber Enzalutamid oder Abirateron bei Männern mit mCRPC und BRCA1/2- oder ATM-Genmutation, die zu den HRR-Genmutationen zählen. Das Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil von Olaparib entsprach dem aus früheren Studien.
Anzeige:
Ibrance
Ibrance
 
José Baselga, AstraZeneca, sagte: „Bei Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom verläuft die Krankheit bislang tödlich, insbesondere bei denen, die nicht auf eine antihormonelle Substanz der zweiten Generation angesprochen haben. Für diese Indikation besteht daher ein hoher medizinischer Bedarf an neuen wirksamen Therapien. Die PROfound-Studie ist die einzige positive Phase-III-Studie, die einen PARP-Inhibitor beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom untersucht. Die Studie zeigt auch den potenziellen Wert genomischer Testungen bei dieser Risikopatientengruppe. Wir freuen uns darauf, diese Ergebnisse bald mit den Zulassungsbehörden zu besprechen.“

AstraZeneca und MSD planen, die vollständigen Daten der Studie auf einem der bevorstehenden medizinischen Kongresse vorzustellen. Darüber hinaus führen die Unternehmen weitere Studien zum Prostatakarzinom durch, einschließlich der laufenden Phase-III-Studie PROpel, in der Olaparib als Erstlinientherapie beim mCRPC in Kombination mit Abirateron untersucht wird.
 

Quelle: AstraZeneca

Literatur:

(1) Clinical Trials. Study of Olaparib (Lynparza™) Versus Enzalutamide or Abiraterone Acetate in Men With Metastatic Castration-Resistant Prostate Cancer (PROfound Study). Verfügbar unter: https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT02987543 (letzter Zugriff am 08.08.2019).


Anzeige:
Kyprolis
Das könnte Sie auch interessieren
Sächsische Krebsgesellschaft e.V.: „Aktiv gegen Krebs“

Das Vermitteln von Wissen zum Thema Krebs versteht die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. (SKG) als ihre vordringlichste Aufgabe. Das betrifft das Wissen der Betroffenen, also der an Krebs erkrankten Menschen, die sich in allen
Fragen rund um ihre Erkrankung an die SKG wenden können, wie auch das Wissen der Bevölkerung. "Wir wollen vermitteln, dass man mit Krebs leben kann", erklärt Professor Dr. Ursula Froster, Vorstandsvorsitzende der SKG.

Motivationsprogramm für mehr Bewegung bei Krebs
Motivationsprogramm+f%C3%BCr+mehr+Bewegung+bei+Krebs
© Kzenon / Fotolia.com

Körperliche Aktivität hat während und nach einer Krebserkrankung viele positive Effekte auf Körper und Psyche. Betroffenen fällt es aber oft schwer, dauerhaft mehr Bewegung und Sport in ihren Alltag zu integrieren. Sportwissenschaftler, Psychologen und Physiotherapeuten am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Dresden und Heidelberg haben daher ein spezielles Motivationsprogramm entwickelt, das sich als zentraler Baustein in Sport- und...

Filmstar unterstützt Patienten mit seltener Blutkrankheit in Regensburg
Filmstar+unterst%C3%BCtzt+Patienten+mit+seltener+Blutkrankheit+in+Regensburg
© UKR / Marion Schweiger

Der mehrfach preisgekrönte Schauspieler Adnan Maral, bekannt aus „Türkisch für Anfänger“, setzt sich als Schirmherr der Interessengemeinschaft „Sichelzellanämie“ für Patienten mit einer in Deutschland seltenen Bluterkrankung ein. Am vergangen Samstag war er auf dem „Patiententreffen Sichelzellerkrankungen“ in Regensburg vor Ort. Veranstalter war die Abteilung für Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und...

Deutsche Krebshilfe fördert kooperatives interdisziplinäres Netzwerk für onkologische Sport- und Bewegungstherapie in der Region Frankfurt/Rhein-Main
Deutsche+Krebshilfe+f%C3%B6rdert+kooperatives+interdisziplin%C3%A4res+Netzwerk+f%C3%BCr+onkologische+Sport-+und+Bewegungstherapie+in+der+Region+Frankfurt%2FRhein-Main
© oneinchpunch / Fotolia.com

Körperliche Bewegung und Sport haben vielfältige positive Wirkungen, wenn sie begleitend zu einer Krebstherapie eingesetzt werden. Therapiebedingte Nebenwirkungen, das bei nahezu allen Patienten beobachteten Müdigkeits-Syndrom (Fatigue), sowie subjektive Belastungen der Therapie und der Erkrankung werden durch regelmäßige körperliche Bewegung wesentlich erleichtert. Dennoch gibt es derzeit noch keine flächendeckende Versorgungsstruktur für diese hoch...

Schmerzmittel Methadon ist kein Krebsheilmittel - keine falschen Hoffnungen wecken
Schmerzmittel+Methadon+ist+kein+Krebsheilmittel+-+keine+falschen+Hoffnungen+wecken
@ efmukel / Fotolia.com

Das Opioid Methadon sollte nicht zur Tumortherapie eingesetzt werden. Die derzeit vorliegenden Daten aus Labor- und Tierversuchen sowie einer Studie mit 27 Krebspatienten reichen nicht aus, um eine Behandlung zu rechtfertigen. Einige Medienberichte wecken dennoch bei an Leukämie oder Hirntumor erkrankten Patienten die falsche Hoffnung auf Heilung. Methadon ist zur Behandlung starker Schmerzen zugelassen und ein etabliertes Medikament in der Schmerztherapie bei Krebserkrankten. Darauf...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"mCRPC: Klinisch bedeutsame Verbesserung des rPFS unter Olaparib "

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.