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Medizin
21. September 2012

Malignes Melanom: Kombination aus Ipilimumab und Fotemustin effektiv bei Patienten mit und ohne Hirnmetastasen

Ipilimumab verbessert das Überleben von Patienten mit metastasiertem Melanom. Viele dieser Patienten entwickeln Hirnmetastasen. Eine Chemotherapie-induzierte Freisetzung von Tumorantigenen könnte die Antitumoraktivität von Ipilimumab erhöhen. Die Effektivität einer Kombination aus Ipilimumab und Fotemustin bestätigt nun eine prospektive Phase-II-Studie (open-label, einarmige Phase-II-Studie). Eingeschlossen waren Patienten mit fortgeschrittenem, nicht resektablem Melanom Stadium III oder IV mit einer Lebenserwartung von 16 Wochen oder mehr und einem ECOG Performance-Status von ≤1. Sie erhielten als Induktionstherapie 10 mg/kg Ipilimumab i.v. alle 3 Wochen bis zu 4 Dosen und 100 mg/m2 Fotemustin wöchentlich für 3 Wochen und dann in dreiwöchigen Abständen ab Woche 9 bis Woche 24. Patienten mit bestätigtem klinischen Ansprechen waren Kandidaten für eine Erhaltungstherapie. Ab Woche 24 erhielten sie Ipilimumab alle 12 Wochen und Fotemustin alle 3 Wochen.

Von 86 Patienten, davon 20 mit asymptomatischen Hirnmetastasen zu Beginn der Behandlung, erzielten 40 eine Krankheitskontrolle (46,5%), darunter waren 10 Patienten mit Hirnmetastasen. Unerwünschte Ereignisse von Grad 3 oder 4 traten bei 47 Patienten (55%) auf. Am häufigsten waren Thrombozytopenie 24% und Neutropenie 19%. 24% wiesen einer Erhöhung der Leberenzymwerte von Grad 3 und 4 auf. Unerwartete Toxizitäten waren nicht aufgetreten.
as

Literaturhinweis:
Di Giacomo A M et al. Ipilimumab and fotemustine in patients with advanced melanoma (NIBIT-M1): an open-label, single-arm phase 2 trial. The Lancet Oncology, Volume 13, Issue 9, September 2012, 879-886
 


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