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Medizin
25. Juni 2020
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© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Lymphome: Entwicklung von Chemotherapie-freien Behandlungen

Bösartige Lymphome sind die fünfhäufigste Krebs-Todesursache in der westlichen Welt. Wie ihre Behandlung durch zelluläre Immuntherapie optimiert werden kann, erforscht Prof. Dr. Christian Reinhardt, neuer Professor für Innere Medizin (Hämatologie) an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die zelluläre Immuntherapie wird gegen Krebs hierzulande bereits seit einigen Monaten angewandt. Dafür werden T-Lymphozyten (T-Zellen) von Lymphom-Patienten isoliert und nachfolgend gentechnisch modifiziert.
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 Die modifizierten T-Zellen werden mit einem Oberflächenmolekül ausgestattet, das ganz spezifisch an Lymphomzellen bindet und die genetisch veränderten T-Zellen befähigt, die Lymphomzellen abzutöten. "Wir machen aus ihnen lebende Medikamente, die gezielt an die Krebszellen andocken und als Killerzellen gegen sie vorgehen", beschreibt es Christian Reinhardt.

Die Lymphom-Abteilung am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) möchte der 44-Jährige schwerpunktmäßig ausbauen, er ist u.a. Mitglied im Beirat des Kompetenznetzwerks Maligne Lymphome. Außerdem entwickelt er weitere Krebstherapien ohne Chemo-Therapie. Reinhardt: „Bei einigen Tumoren sind Tabletten erfolgreich, die keine DNA-schädigende Wirkung entfalten und zielgerichtet in die krebsspezifischen Signalwege eingreifen.“ Verwendet werden können sie etwa bei Bronchialkarzinomen oder chronischer lymphatischer Leukämie (CLL).

Quelle: Universität Duisburg-Essen


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