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Medizin
21. Februar 2018
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Leitlinien-Update stärkt Stellenwert von Thrombopoetinrezeptor-Agonisten in der Behandlung der ITP

Seit Einführung der Thrombopoetinrezeptor-Agonisten (TRA) wie Eltrombopag (Revolade®) hat sich die Prognose der chronischen Immunthrombozytopenie (ITP) in den letzten Jahren deutlich verbessert. Das schlägt sich in dem im Januar veröffentlichten Update der DGHO-Leitlinie der Deutschen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie zur ITP nieder: Die aktualisierte Fassung unterstreicht den Stellenwert dieser Wirkstoffe als wichtigste Option in der Zweitlinientherapie bei Patienten mit therapiepflichtiger chronischer ITP (cITP) (Abb. 1). Damit trägt die DGHO dem Umstand Rechnung, dass für die verfügbaren TRA mittlerweile umfangreiche klinische Studiendaten vorliegen. Diese zeigen, dass sich die Thrombozytenzahl durch die TRA-Therapie bei einem Großteil der Patienten mit cITP in einen sicheren Bereich steigern lässt. Der Einsatz von TRA in der Zweitlinie ist von zentraler Bedeutung, da Glukokortikoide aufgrund ihres Nebenwirkungsprofils nur kurzfristig verabreicht werden sollten. Mit TRA wird bei über 90% der Patienten ein kurzfristiges und bei 30-90% sogar ein langfristiges Ansprechen erreicht. Etwa die Hälfte der Patienten kann unter TRA alle anderen ITP-Medikamente absetzen. Die Wirksamkeit ist unabhängig von einer Splenektomie. Dabei sind TRA deutlich besser verträglich als Glukokortikoide oder andere Medikationen (1).

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