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Medizin
14. Oktober 2014

Lebensqualität von Brustkrebspatientinnen verbessern: Hochdosierte Vitamin-C-Infusionen während Therapie und Nachsorge

Oxidativer Stress gehört nachweislich zu den entscheidenden pathologischen Schlüsselfaktoren im Verlauf onkologischer Erkrankungen. Viele Komplikationen, die während der Erkrankung und Therapie auftreten, lassen sich auf die durch ihn verursachte defizitäre antioxidative Kapazität des Körpers bzw. explizit auf einen Vitamin-C-Mangel zurückführen. Um dem entgegenzuwirken, ist der Einsatz von hochdosierten Vitamin-C-Infusionen (VCHI) sinnvoll: Sie lindern krankheits- und therapiebedingte Beschwerden und tragen dadurch dazu bei, die Lebensqualität der Patientinnen entscheidend zu verbessern (1).

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Viele Patientinnen mit Mammakarzinom weisen einen ausgeprägten Vitamin-C-Mangel infolge von oxidativem Stress auf. Ursache hierfür ist eine übermäßige ROS-Generierung (Reactive Oxygen Species), die durch prooxidative und proentzündliche Prozesse ausgelöst wird. Sie führt dazu, dass Brustkrebspatientinnen meist schon vor Therapiebeginn stark defizitäre Vitamin-C-Plasma-Spiegel aufweisen. Diese werden im weiteren Verlauf durch chirurgische Eingriffe, Chemo- und Strahlentherapie weiter reduziert. Manchmal bis an die Skorbutgrenze (2). Die Folge: erhebliche Funktionsverluste im Immun-, Gefäß- und Nervensystem.

Studie belegt: VCHI lindert typische Begleitsymptome

Zu den häufigsten krankheits- und therapiebedingten Beschwerden bei Brustkrebs zählen Übelkeit, Appetitverlust, Fatigue, Depressionen und Schlafstörungen. Beschwerden, die zur massiven Einschränkung der Lebensqualität beitragen. Ihr Auftreten kann unter einer adjuvanten Therapie mit hochdosiertem parenteralem Vitamin C (Pascorbin® 7,5 g) signifikant reduziert werden. Dies belegt eine retrospektive, multizentrische, epidemiologische Kohortenstudie (1):

In dieser Studie wurden die Daten von 125 Brustkrebspatientinnen ausgewertet, von denen 53 Patientinnen zusätzlich zur konventionellen Standardtherapie Pascorbin® 7,5 g für mindestens 4 Wochen erhielten. Pascorbin® wurde dabei zeitversetzt zur Standardtherapie infundiert.

Die Gesamtauswertung über alle Symptome zeigte, dass die Beschwerden in der Pascorbin®-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe stark reduziert waren: Um 37% während der Therapie und um 53 Prozent während der Tumornachsorge. Signifikante Verbesserungen konnten dabei insbesondere bei den oben genannten Beschwerden dokumentiert werden.

Fazit: Pascorbin® verbessert Lebensqualität signifikant

Die komplementäre Behandlung von Brustkrebspatientinnen mit Pascorbin® 7,5 g war gut verträglich und führte zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität. Diese wurde auch mittels ECOG-Leistungsstatus (3) und Karnofsky-Index erfasst.

Literaturhinweise:
(1) Vollbracht, C. et al. (2011). Intravenous vitamin C administration improves quality of life in breast cancer patients during chemo-/radiotherapy and aftercare: results of a retrospective, multicentre, epidemiological study in Germany. In Vivo 25(6): 983-990
(2) Fain, O., E. Mathieu et al. (1998). Scurvy in patients with cancer. Bmj 316(7145): 1661-1662
(3) Performance Status nach der Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG) - auch WHO- oder Zubrod-Index

Quelle: Pascoe


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