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Medizin

09. September 2015 Krebsaktionstag für Betroffene, Angehörige und Interessierte am 18. September

Wer die Diagnose Krebs erhält, dessen Leben verändert sich schlagartig: Ängste und Unsicherheiten belasten die Betroffenen und ihr Umfeld. Die Krankheit wirft viele Fragen auf, nicht nur in Bezug auf die eigene Behandlung, sondern auch zum aktuellen medizinischen Fortschritt in der Krebstherapie. Darüber hinaus suchen Patientinnen und Patienten nach Informationen, die ihnen bei der Bewältigung des Alltags helfen. Beim „8. Krebsaktionstag“ des Universitätsklinikums Ulm können sich Betroffene und Angehörige nicht nur über Vorsorge, Diagnose und Therapiemöglichkeiten informieren, sondern auch mit Medizinern vor Ort ins Gespräch kommen. Interessierte sind am Freitag, 18.09.2015, von 10.00 bis 16.30 Uhr herzlich ins Zentrum für Innere Medizin an den Oberen Eselsberg eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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Es ist ein langer Weg mit Höhen und Tiefen, den Krebspatienten ab dem Zeitpunkt der Diagnose und durch die ganze Behandlung hindurch gehen – mit dem Gefühl der Unsicherheit als steten Begleiter. „Wir möchten Betroffenen und Angehörigen beim Krebsaktionstag einen Raum bieten, sich auszutauschen“, erklärt Kathleen Zschäge, Stationsleiterin der Medizinisch-Onkologischen Tagesklinik (MOT). Die Organisatoren lassen deshalb beim Krebsaktionstag auch Patientinnen und Patienten zu Wort kommen und ihre Sichtweisen der Erkrankung darlegen. „Wenn jemand, der selbst an Krebs erkrankt ist, seine Erfahrungen schildert, hat das für andere Betroffene einen besonderen Stellenwert und eine ganz spezielle Wirkung“, so Zschäge weiter.

Auch Fachvorträge kommen nicht zu kurz. So werden beispielsweise neue Ansätze in der Behandlung von Darmkrebs, Brustkrebs, Lungenkrebs und Lymphomen vorgestellt und Fragen rund um die Ernährung geklärt. „Unser Aktionstag bietet eine Kombination von medizinischen Vorträgen, Praxistipps und Gesprächsmöglichkeiten für Betroffene und Angehörige. Jede Patientin und jeder Patient soll sich unabhängig von der Krebserkrankung angesprochen fühlen“, beschreibt Dr. Regine Mayer-Steinacker, Oberärztin und Leiterin der MOT, die Intention der Veranstaltung. „Wir möchten nicht nur informieren, sondern Tumorpatienten aktiv im Alltag unterstützen.“

Ein besonderes musikalisches Highlight: Daniel Mehrsadeh, The Voice of Germany-Teilnehmer 2014, wird auftreten und den Krebsaktionstag eröffnen. Als Mutmacherin ist Bestsellerautorin Annette Rexrodt von Fircks eingeladen, die mit 35 Jahren als Mutter dreier kleiner Kinder die Diagnose Brustkrebs erhielt und über ihre Erfahrungen Bücher schreibt. Ihre Heilungsaussichten waren nicht gut, doch sie ließ sich nicht entmutigen. „Es gibt keine falsche Hoffnung, entscheiden Sie sich für das Leben“, so lautet passend der Titel ihres Vortrags. Zusätzlich informieren zahlreiche Selbsthilfeorganisationen und soziale Einrichtungen über ihre Angebote.

Quelle: Universitätsklinikum Ulm


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