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Medizin
10. Mai 2017

Kombination von VXM01 und Avelumab bei Glioblastom und Darmkrebs

Die Vaximm AG gab gerade eine Kollaborationsvereinbarung mit Merck und Pfizer Inc. bekannt. Gegenstand der Zusammenarbeit ist die Kombination von Avelumab*, einem humanen anti-PD-L1 Antikörper, mit VXM01. VXM01 ist eine orale T-Zell-Immuntherapie, die dazu entwickelt wurde, T-Zellen zu aktivieren, die die Tumorvaskulatur angreifen und bei verschiedenen Tumorarten die Krebszellen direkt attackieren. Im Rahmen der Vereinbarung werden zwei open label Phase-I/II-Studien durchgeführt – eine im Glioblastom und eine bei metastasiertem Darmkrebs.
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"Es gibt eine starke wissenschaftliche Rationale dafür, die orale T-Zell-Immuntherapie VXM01 mit Checkpoint-Inhibitoren zu kombinieren, da die Kombinationspartner sich ergänzende Wirkmechanismen haben", sagte Dr. Matthias Schroff, Chief Executive Officer von Vaximm. "Wir sind begeistert von der Möglichkeit, mit Merck und Pfizer zusammenzuarbeiten und die Kombination von VXM01 mit Avelumab bei Krebsarten zu untersuchen, für die ein dringender Bedarf an effektiveren Therapien besteht."

"Mit dieser Zusammenarbeit setzen wir unsere Arbeit fort, die Rolle von Avelumab bei einer Vielzahl von schwer zu behandelnden Krebsarten im Rahmen unseres umfangreichen klinischen Entwicklungsprogrammes zu untersuchen", sagt Alise Reicin, M.D., Leiterin Global Clinical Development im Biopharma-Geschäft von Merck. "Wir erhoffen uns durch die klinische Untersuchung von Avelumab als Kombinationstherapie mit VXM01 weitere Einblicke zu erhalten, wie diese schwer zu behandelnden Krebsarten bekämpft werden können."

"Ein wesentlicher Bestandteil unseres klinischen Entwicklungsprogramms für Avelumab beinhaltet Untersuchungen zur Rolle von Kombinationstherapien in der Immunonkologie", sagt Dr. Chris Boshoff, M.D., Senior Vice President und Leiter Immun-Onkologie, Early Development and Translational Oncology in der globalen Produktentwicklung von Pfizer. "Unsere Kollaboration mit Vaximm wird dabei helfen, unser Verständnis dafür zu erweitern, wie die Kombinationstherapie aus oraler T-Zell-Immuntherapie und Avelumab möglicherweise Patienten mit Glioblastom oder metastasiertem Darmkrebs helfen kann."

*Avelumab befindet sich in der klinischen Untersuchung zur Behandlung von Glioblastom und metastasiertem Darmkrebs und es wurde bisher in diesen Indikationen weder die Sicherheit noch die Wirksamkeit nachgewiesen. Es gibt keine Garantie dafür, dass Avelumab bei einer der weltweiten Gesundheitsbehörden zur Behandlung von Glioblastom oder metastasiertem Darmkrebs zugelassen wird.

Quelle: Vaximm


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