Mittwoch, 14. April 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Imfinzi NSCLC
Imfinzi NSCLC
Medizin
21. August 2015

Hallesche Kinderonkologin berichtet in USA über Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Hodgkin Lymphoms

Prof. Christine Mauz-Körholz, komm. Direktorin der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, berichtet am Donnerstag, 27. August 2015, in einem der größten kinderonkologisch-hämatologischen Zentren der Welt über die Forschung und Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Hodgkin-Lymphoms. Sie reist dazu nach Memphis (USA). Wie wurde vom  dortigen St. Jude Children’s Research Hospital (SJCRH) zu den „Grand Rounds“ eingeladen.

Anzeige:
Kyprolis

Das SJCRH stellt die klinische Forschung für Kinder mit schwersten Erkrankungen in den Vordergrund. Die hallesche Unikinderklinik mit seiner Kinderonkologie verbindet ein seit 2007 beginnender Kontakt zu der amerikanischen Hodgkin-Lymphom-Gruppe. Das jetzt mittlerweile global agierende Netzwerk für Hodgkin-Lymphom im Kindes-, Jugend- und jungem Erwachsenenalter (CAYAHL) wurde damals initiiert. Seitdem sind bereits 2011 in Arlington (USA) und 3 Jahre später in Berlin jeweils internationale Symposien mit großem Erfolg und mehr als 200 Teilnehmer/innen aus mehr als 35 Staaten abgehalten worden. Diese internationalen Treffen für Wissensaustausch, Kooperation und Präsentation von neuesten Forschungsergebnissen werden alle 3 Jahre alternierend in Washington und Berlin durchgeführt. Das Symposium in 2017 findet in Washington D.C. statt.
 
Professorin Mauz-Körholz berichtet nun in Memphis vor einem großen Publikum über die schon seit fast 10 Jahren bestehende Zusammenarbeit, die von Halle und Memphis ausgehend mittlerweile zu einer internationalen Plattform geworden ist.
 
An der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin ist die europaweite Kinder-Hodgkin-Studienzentrale beheimatet. In dieser Zentrale werden die Behandlungen von Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland und etwa 15 europäischen Staaten koordiniert. In die letzte Studiengeneration wurden mehr als 2.000 Patienten eingeschlossen, weil für die erfolgreiche klinische Erforschung dieser Krankheit und damit für die Sicherung des medizinischen Fortschrittes viele Fälle von Krebserkrankungen bei Kindern ausgewertet werden müssen. Das Ziel ist es, möglichst viele Kinder und Jugendliche zu heilen und langfristig gesund zu erhalten. Während heutzutage mehr als 90% der Patienten geheilt werden, erleiden nach bisherigen Erfahrungen innerhalb von 30 Jahren nach der Behandlung bis zu 25% der Patienten eine nochmalige, durch die Erstbehandlung bedingte Krebserkrankung.

Quelle: Universitätsklinikum Halle (Saale)


Anzeige:
Venclyxto
Das könnte Sie auch interessieren
Brustkrebs-Früherkennung beim Brotbacken – THE BREAD EXAM
Brustkrebs-Fr%C3%BCherkennung+beim+Brotbacken+%E2%80%93+THE+BREAD+EXAM
©llhedgehogll - stock.adobe.com

Die Deutsche Krebshilfe hat soeben die Aktion zur Selbstuntersuchung bei Brustkrebs THE BREAD EXAM auf ihren Social-Media Kanälen geteilt: Back- und Kochinfluencerin Aynur Sahin führt über das Brotbacken in die Techniken der Brustkrebs-Früherkennung ein. Das Ziel: gerade in muslimischen Gemeinschaften Tabus überwinden, für mehr Früherkennung und den routinierten Arztbesuch. Die Kampagne läuft in 3...

Biopharmazeutika sind den meisten Deutschen unbekannt
Biopharmazeutika+sind+den+meisten+Deutschen+unbekannt
© Darren Baker / Fotolia.com

Naturheilmittel oder neuer Trend der Bio-Welle? 94 Prozent der Deutschen können mit dem Begriff Biopharmazeutika nichts anfangen (1). Oftmals werden hinter dem Begriff Naturheilmittel vermutet. Dabei handelt es sich um Arzneimittel, die biotechnisch hergestellt oder aus gentechnisch veränderten Organismen gewonnen werden und mit dem Ziel der Bekämpfung einer Krankheit in die Vorgänge des Körpers eingreifen. Insulin...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Hallesche Kinderonkologin berichtet in USA über Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Hodgkin Lymphoms"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.