Mittwoch, 2. Dezember 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Adcetris
Adcetris
Medizin

21. November 2019 José Carreras Leukämie-Stiftung verleiht 5 Forschungsstipendien

Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) hat die José Carreras Leukämie-Stiftung Forschungsstipendien an Wissenschaftler in Göttingen, Jena, Leipzig, München und Würzburg vergeben, die jeweils mit bis zu 127.950 Euro dotiert sind.
„Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem – nur über Forschung werden wir dieses große Ziel erreichen“, erklärt Weltstar und Stifter José Carreras, warum die José Carreras Leukämie-Stiftung regelmäßig Forschungs- und Promotionsstipendien ausschreibt. Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) hat die José Carreras Leukämie-Stiftung jetzt Forschungsstipendien an Wissenschaftler in Göttingen, Jena, Leipzig, München und Würzburg vergeben, die jeweils mit bis zu 127.950 Euro dotiert sind.

Überreicht wurden die Urkunden an die Stipendiaten in Berlin von Prof. Dr. Michael Hallek, Geschäftsführender Vorsitzender der DGHO, Direktor der Klink I für Innere Medizin, CIO Köln Bonn und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung.

„Unser Fach ist eines der innovativsten in der gesamten Medizin. In kaum einer anderen Disziplin erleben wir einen so rasanten Fortschritt wie in der Hämatologie und Medizinischen Onkologie. Diese Entwicklung lebt vom Engagement und dem Gestaltungswillen des wissenschaftlichen und ärztlichen Nachwuchs“, verweist Prof. Dr. Michael Hallek auf die Aufstockung von drei auf jetzt fünf Stipendien in 2019 aufgrund der Vielzahl an hervorragenden Bewerbungen.

Das José Carreras-Forschungsstipendium 2019 erhielten:

• Kamil Bojarczuk
University Medical Center Göttingen, Department of Hematology and Oncology, Chapuy Laboratory,
Thema „Exploiting Synthetic Lethality in Diffuse Large B-Cell Lymphomas with 17p Loss“

• Theresa Eifert
Universitätsklinikum Jena, Klinik für Innere Medizin 2, Hämatologie und Onkologie
Thema „The role of polarity regulators in progression of clonal hematopoietic cells to leukemia“

• Johannes Nelke
Universitätsklinikum Würzburg, Medizinische Klinik und Poliklinik II, Abteilung für Molekulare Innere Medizin
Thema „Entwicklung immunstimulierender Antikörper-Fusionsproteine mit spezifischer Wirkung im Multiplen Myelom“

• Paula Sophie Reichelt
Universitätsklinikum Leipzig, Medizinische Klinik und Poliklinik I - Hämatologie und Zelltherapie, Internistische Onkologie, Hämostaseologie
Thema „Entwicklung personalisierter Therapiestrategien anhand von MicroRNA – Expressionsprofilen bei akuten myeloischen Leukämien“

• Dr. Sebastian Vosberg
Klinikum der Universität München, Experimentelle Leukämie- und Lymphomforschung (ELLF)
Thema „Integration of the genetic and epigenetic evolution in acute myeloid leukemia patients developing therapy resistance“

Das José Carreras-Forschungsstipendium ist jeweils mit jährlich 41.400 € dotiert. Die Förderung erfolgt für maximal drei Jahre. Hinzukommt ein Zuschuss für Forschungs- oder Kongressreisen von maximal 1.250 Euro pro Jahr. Die Anträge der Bewerber wurden vom Wissenschaftlichen Beirat und externen Gutachtern evaluiert und vom Vorstand bestätigt. Die Forschungsstipendien dienen als Zuschuss für die Lebenshaltungskosten und damit zur Finanzierung der Forschungstätigkeit der Stipendiaten. (Aktuelle Ausschreibungsunterlagen finden Sie auf unserer Webseite www.carreras-stiftung.de)

In dem Vierteljahrhundert ihres Bestehens hat die José Carreras Leukämie-Stiftung bereits mehr als 1.250 Forschungs-, Struktur- und Sozialprojekte mit über 220 Millionen Euro gefördert werden. Für dieses nachhaltige Engagement ist die José Carreras Leukämie-Stiftung im April 2019 von der Deutschen Universitätsstiftung und dem Stifterverband als „Wissenschaftsstiftung des Jahres“ ausgezeichnet worden. In der Begründung hieß es dazu: „José Carreras hat aus eigener Betroffenheit ein Engagement entwickelt, das das Leben vieler Leukämiekranker verbessern und retten kann. Seine Stiftung ist ein großzügiger und uneigennütziger Förderer der Leukämie-Forschung. Ihr Einsatz ist zupackend und vorbildlich: Sie trägt maßgeblich dazu bei, dass neue Wege in Diagnostik und Therapie beschritten werden.“

Um weiter Spenden für den Kampf gegen Leukämie und andere Blut- und Knochenmarkserkrankungen zu generieren, lädt José Carreras jedes Jahr im Dezember zur großen Benefiz-Gala ein. Am 12. Dezember 2019 findet die 25. José Carreras Gala in der Messe Leipzig statt und wird ab 20.15 Uhr live vom MDR übertragen. Neben José Carreras werden David Garrett, Herbert Grönemeyer, Maite Kelly, Johnny Logan, LOTTE und Max Giesinger, Peter Maffay, PUR, Mary Roos, Matt Simons, Barbara Schöneberger, VoXXClub und Zucchero auf der Bühne stehen.

Weitere prominente Mitstreiter am Spendenpanel sind (ebenfalls in alphabetischer Reihenfolge) Arthur Abraham, Janett Eger (MDR-Moderatorin für Sachsen-Anhalt), Ronja Forcher, Peter Imhof (Moderator „MDR um 4“), Alexander Hold, Johanna Klum, Tim Lobinger, Hardy Krüger jr., Carsten Lekutat (MDR-Moderator „Hauptsache Gesund“), Alexander Mazza, Barbara Meier, David Odonkor, Mirka Pigulla („In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“), Nadine Berneis (Miss Germany), Kamilla Senjo (Brisant-Moderatorin), Axel Schulz und Kati Wilhelm.

Quelle: Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e. V.


Anzeige:
Avastin MammaCA BC
Avastin MammaCA BC
 

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"José Carreras Leukämie-Stiftung verleiht 5 Forschungsstipendien"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO Virtual Congress 2020
  • Fortgeschrittenes Melanom nach Versagen einer PD-(L)1-Inhibition: Vielversprechende Antitumoraktivität mit Pembrolizumab + Lenvatinib
  • Pembrolizumab + Lenvatinib: Vielversprechende Ansprechraten bei vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren
  • HNSCC: Pembrolizumab als Monotherapie und als Partner einer Platin-basierten Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • Ösophaguskarzinom: Relevante OS- und PFS-Verlängerung durch Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-024-Studie bestätigen deutliche Überlegenheit für Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression
  • Neuer Anti-ILT4-Antikörper zeigt in Kombination mit Pembrolizumab erste vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III
  • HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen
  • Neuer Checkpoint-Inhibitor: Vielversprechende erste Studiendaten für Anti-TIGIT-Antikörper Vibostolimab in Kombination mit Pembrolizumab