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Medizin

26. September 2017 Interimsanalyse von MONARCH 3: Abemaciclib verbessert ORR und verlängert PFS von Patientinnen mit HR+/HER2- fortgeschrittenem Brustkrebs signifikant

Im Rahmen der doppelblinden Phase-III-Studie MONARCH 3 wurde der selektive CDK4/6-Inhibitor Abemaciclib in Kombination mit nicht-steroidalen Aromatasehemmern (NSAI, Anastrozol oder Letrozol (n=328)) vs. Placebo + NSAI (n=165) als Initialtherapie für postmenopausale Frauen mit HR+/HER2- fortgeschrittenem Brustkrebs, die keine systemische Vortherapie in der metastasierten Situation hatten, evaluiert. Abemaciclib + NSAI zeigte in der Interimsanalyse ein tolerierbares Sicherheitsprofil und verbesserte die objektive Ansprechrate (ORR) und das progressionsfreie Überleben (PFS) signifikant.
493 Frauen wurden in die Studie eingeschlossen, von denen 52,9% viszerale Metastasen, 80,5% eine messbare Erkrankung, 27,4% eine vorherige (neo)adjuvante Therapie mit Aromatasehemmern und 39,8% einen de novo fortgeschrittenen Brustkrebs hatten. In der Interimsanalyse wurden 194 PFS-Events beobachtet. Das progressionsfreie Überleben war signifikant verlängert (HR=0,543; 95%-KI: 0,409-0,723; p=0,000021) mit 14,7 Monaten im Placebo-Arm vs. nicht erreichtem medianen PFS im Abemaciclib-Arm. Für Patienten mit messbarer Erkrankung lag die objektive Ansprechrate (ORR) im Abemaciclib-Arm signifikant höher als im Placebo-Arm (59% vs. 44%; p=0,004). Die häufigsten unerwünschten Wirkungen (Abemaciclib- vs. Placebo-Arm) waren Diarrhoe (81,3% vs. 29,8%; Grad 3: 9,5% vs. 1,2%; kein Grad 4), Neutropenie (41,3% vs. 1,9%; Grad 3/4: 21,1% vs. 1,2%) und Fatigue (40,1% vs. 31,7%; Grad 3: 1,8% vs. 3,0%).

(übers. v. um)

Quelle: ESMO 2017

Literatur:

Di Leo A, Toi M, Campone M et al. ESMO, Abstr. 236O_PR
https://cslide.ctimeetingtech.com/library/esmo/browse/itinerary/5404/2017-09-10#2Bb4u


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