Dienstag, 13. April 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Piqray
Piqray
Medizin
04. Januar 2021

Intensivmediziner: „Lockerungen können wir uns aus medizinischer Sicht absolut noch nicht leisten“

Weiterhin verzeichnen die Intensivstationen in Deutschland steigende Patientenzahlen. "Einen Effekt des Lockdowns spüren wir auf den Intensivstationen immer mit einer Verzögerung von 14 Tagen bis 3 Wochen – aber derzeit ist noch gar nichts zu spüren“, so der neue Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Prof. Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen. Man steuere kontinuierlich auf die Marke von 6.000 COVID-19-Patienten zu.
So zitiert Marx aus den Zahlen des DIVI-Intensivregisters: "5.744 Corona-Patienten werden heute auf den Intensivstationen in Deutschland behandelt, mehr als 56% müssen beatmet werden. Am 23. Dezember waren es noch 5.243 COVID-19-Patienten – also könnte man folgern, dass „nur“ 501 dazugekommen sind. Das ist aber falsch! Leider sind über die Feiertage alleine 2.516 Patienten auf den Intensivstationen verstorben, 4.922 konnten die Intensivstation wieder verlassen. Entsprechend haben die Ärzte und Pfleger also in den vergangenen 12 Tagen insgesamt 7.438 neue, sehr kritisch kranke COVID-19-Patienten, ganz zu schweigen von den anderen knapp 15.000 Intensivpatienten, behandelt – und dabei alles gegeben.“ Deshalb richtet Marx einen klaren Appell an die Politik: "Aus medizinischer Sicht gibt es absolut keinen Spielraum für Diskussionen über mögliche Lockerungen!“

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag.

 

Quelle: DIVI


Anzeige:
Bevacizumab
Stichwörter
Das könnte Sie auch interessieren
Bis zu 40 Prozent mehr Leberkarzinome entdecken – dank Ultraschallverfahren mit kombinierten Bluttests
Bis+zu+40+Prozent+mehr+Leberkarzinome+entdecken+%E2%80%93+dank+Ultraschallverfahren+mit+kombinierten+Bluttests
© Sebastian Kaulitzki / fotolia.com

In Deutschland erkranken jährlich circa 9000 Menschen an Leberkrebs – und die Häufigkeit der Erkrankung nimmt deutlich zu. In den vergangenen 35 Jahren hat sich die Zahl der Neuerkrankungen verdoppelt. Ein gängiges Verfahren zur Diagnose dieser Erkrankung ist die Ultraschalluntersuchung: Mithilfe der modernen Sonografie lässt sich gutartiges Gewebe sehr exakt von bösartigem unterscheiden. Wenn die...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Intensivmediziner: „Lockerungen können wir uns aus medizinischer Sicht absolut noch nicht leisten“"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.