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Medizin
11. August 2016

In-vitro-Modell für effektive Antikörper-Kombinationen gegen Tumoren

Immunmodulatorische monoklonale Antikörper werden bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen eingesetzt und Kombinationsmöglichkeiten intensiv erforscht. Das erzielte Ansprechen variiert jedoch stark sowohl zwischen unterschiedlichen Tumorarten als auch zwischen Individuen mit den gleichen Tumorarten. Die Entwicklung eines in-vitro-Tests wäre hilfreich, mit dem die effektivste Antikörperkombination im individuellen Fall bestimmt werden könnte und mit dem sich neue Substanzen evaluieren lassen.
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Mittels eines in-vitro-Modell mit lymphoiden Zellen von Mäusen mit TC1-Lungenkarzinom, B16- und SW1-Melanom wurden tumordestruktive Immunantworten generiert.

Die in-vitro-Ergebnisse korrelierten dabei  stark mit der therapeutischen Wirksamkeit der Antikörper-Kombinationen in vivo. In beiden Szenarien zeigte sich eine Verschiebung von einer Th2- zu einer Th1-Antwort sowie ein daramatischer Anstieg von Langzeit-Memory-Cells. Am effektivsten erwies sich bei diesen Tumoren die Kombination aus Antikörpern gegen CD137, PD-1, CTLA4 und CD19.
(übers. v. AB)

Quelle: Journal of Immunotherapy

Literatur:

Dai Min, Yip, Yuen Yee, Hellstrom Ingegerd et al.
An In Vitro Model That Predicts the Therapeutic Efficacy of Immunomodulatory Antibodies.
Journal of Immunotherapy: Post Author Corrections: August 2, 2016, doi: 10.1097/CJI.0000000000000135
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27488724


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