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Medizin
09. September 2016

Immunhämatologie: Fritz-Schiff-Preis 2016 für Stefan Radtke

Dr. Stefan Radtke wurde mit dem Fritz-Schiff-Preis 2016 der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) ausgezeichnet. Er erhielt die Ehrung für seine Forschung zum tieferen Verständnis humaner Blutbildung und Blut-assoziierter Krankheiten. Diese hat er während seiner Promotion am Institut für Transfusionsmedizin der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) begonnen und am renommierten Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle, USA, fortgeführt. Überreicht wurde der Preis auf dem 49. Jahrestagung der DGTI, die vom 7. bis zum 10. September in Nürnberg stattfand.
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Bereits während seiner Dissertation am UK Essen hat sich Dr. Stefan Radtke mit der Entwicklung eines in vitro Nachweisverfahrens zur Analyse des Differenzierungspotentials primitiver humaner hämatopoetischer Stamm- und Vorläuferzellen beschäftigt. Seine Forschungsarbeit, die er seit Abschluss seiner Promotion 2014 erfolgreich in den USA fortsetzt, ist von großer Bedeutung sowohl für die Grundlagenwissenschaft in der Stammzellforschung, als auch für die klinische Forschung und Entwicklung von Therapieansätzen hämatologischer Erkrankungen. "Dr. Stefan Radtke ist ein herausragender Nachwuchswissenschaftler. Bereits während seiner Promotion am UK Essen hat er mehrere umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten in wichtigen internationalen Fachzeitschriften publiziert", erläutert Prof. Dr. Peter Horn, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin.

Der Fritz-Schiff-Preis der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie wird alle zwei Jahre an Nachwuchswissenschaftler bis zu einem Alter von 35 Jahren vergeben und ist mit 3.000 Euro dotiert. Die Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) ist die internationale wissenschaftliche Dachgesellschaft im deutschsprachigen Raum und hat rund 1.000 Mitglieder. Die DGTI hat sich zum Ziel gesetzt, die Transfusionsmedizin zu fördern und die Zusammenarbeit mit fachnahen Gebieten insbesondere auch im Bereich der Wissenschaft und Forschung sowie des öffentlichen Gesundheitswesens zu unterstützen.


 

Quelle: Universität Duisburg-Essen


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