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Medizin

18. Januar 2018 Hochrisiko-Melanompatienten: Pembrolizumab führte zu einer signifikanten Verbesserung des rezidivfreien Überlebens im Vergleich zu Placebo

Der PD-1 (Programmed Cell Death 1 Protein)-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA®) hat in der Phase-III-Studie EORTC1325/KEYNOTE-054 den primären Endpunkt des rezidivfreien Überlebens (recurrence-free survival, RFS) erreicht. Die Studie untersucht Pembrolizumab als Monotherapie bei chirurgisch reseziertem Hochrisiko-Melanom. Laut einer Interimsanalyse und der Prüfung durch das unabhängige Datenüberwachungskomitee zeigte die adjuvante Therapie mit Pembrolizumab im Anschluss an die Resektion eine signifikante Verlängerung des rezidivfreien Überlebens im Vergleich zu Placebo (HR=0,57; 98,4 % KI:0,43-0,74; p<0,0001). Das Sicherheitsprofil von Pembrolizumab entsprach den bereits in früheren Studien veröffentlichten Daten bei Patienten mit fortgeschrittenem Melanom.
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Gemäß Studienprotokoll wird die Studie mit dem Ziel fortgesetzt, weitere wichtige Endpunkte, wie z.B. das Gesamtüberleben, zu beurteilen. Die Ergebnisse der Studie EORTC1325/KEYNOTE-054 werden in Kürze bei einem medizinischen Fachkongress vorgestellt und bei den Zulassungsbehörden eingereicht.

„Das war ein großartiges Gemeinschaftsprojekt zwischen MSD und der EORTC (European Organisation for Research and Treatment of Cancer). Die Ergebnisse der Interimsanalyse verdeutlichen das Potenzial von Pembrolizumab für Patienten mit Hochrisiko-Melanomen. So konnte der Zeitraum bis zum erneuten Auftreten von Rezidiven signifikant verlängert werden“, erläuterte Dr. Roger Dansey, Senior Vice President and Therapeutic Area Head, Oncology Late-Stage Development bei MRL von Merck & Co., Inc. Kenilworth, USA, in Deutschland bekannt als MSD SHARP & DOHME GMBH. „Dieses Resultat demonstriert den Nutzen, den Pembrolizumab Melanom-Patienten bieten kann. Wir danken allen Patienten, Studienärzten und unseren Partnern bei der EORTC für ihren wertvollen Beitrag an der Studie“, kommentierte Studienleiter Alexander Eggermont, geschäftsführender Direktor des Instituts Gustave Roussy zur Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen und Professor für Onkologie an der Université Paris-Saclay.

Quelle: MSD

Literatur:


 


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