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Medizin
28. April 2021

HER2+ Mammakarzinom: Signifikanter Überlebensvorteil durch TKI Tucatinib

Mit ++ wird von der AGO Kommission Mamma die Therapie mit Tucatinib, Trastuzumab und Capecitabin empfohlen. Der HER2-Tyrosikinaseinhibitor (TKI) Tucatinib wurde nach T-DM1-Vorbehandlung - und vorausgegangener dualer HER2-Blockade – in der doppelblinden Phase-II-Studie HER2CLIMB Placebo-kontrolliert untersucht. 612 Patientinnen mit nicht-resezierbarem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem HER2-positivem Mammakarzinom erhielten Trastuzumab und Capecitabin entweder mit Tucatinib oder mit Placebo. Der hochselektive TKI führte zu einer signifikanten Verlängerung des OS (HR 0,66; p=0,005).
Auch bei Patientinnen mit Hirnmetastasen wie sie gehäuft bei HER2-positiven Tumoren auftreten, wurde ein signifikanter Überlebensvorteil beobachtet, so Kümmel. „Diese Verbesserung der Behandlungssituation der Patientinnen stellt sicherlich einen Meilenstein dar“, kommentierte Kümmel. Eine beim SABCS 2020 vorgestellte Analyse der Studie zeigte eine vom Hormonrezeptorstatus-unabhängige Verbesserung des PFS, OS und der objektiven Ansprechrate. Die Therapie mit Tucatinib sei im klinischen Alltag gut handhabbar, berichtete Würstlein aus ihrer Erfahrung. Aus der Kombination der 3 Substanzen Trastuzumab i.v., Tucatinib und Capecitabin ergebe sich die Notwendigkeit des Managements der Diarrhoe und des Hand-Fuß-Syndroms. Beim SABCS 2020 präsentierte ergänzende Daten der HER2CLIMB-Studie zum Einfluss der Therapie auf die Gesundheits-bezogene Lebensqualität bei Patientinnen mit Hirnmetastasen zeigten, dass Tucatinib die Zeit bis zu einer Verschlechterung der Lebensqualität signifikant verlängerte. Die Lebensqualität blieb während der Therapie mit Tucatinib erhalten.

Quelle: Fachpresse-Workshop „Mammakarzinom im Fokus“, 10.03. 2021; Veranstalter: POMME-med GmbH


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