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Medizin

13. Februar 2019 HCC: Bewerbung für Nachwuchsforschungspreis Leberkrebs

Der Nachwuchsforschungspreis Leberkrebs ist erneut von der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) ausgeschrieben worden. Wissenschaftler, die herausragende Leistungen auf dem Gebiet der klinischen oder experimentellen Forschung im Bereich des hepatozellulären Karzinoms (HCC) erbracht haben, können sich ab sofort für die Auszeichnung bewerben. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird von Bayer gespendet und soll für die Förderung von Forschungsprojekten zum HCC verwendet werden. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. April 2019.
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Die Preiswürdigkeit soll durch eine hervorragende Veröffentlichung nachgewiesen werden, die zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht oder innerhalb der letzten 12 Monate publiziert wurde. Bewerber sind aufgefordert, ihre Bewerbung inklusive der Veröffentlichung ihrer Forschungsarbeit, eines Lebenslaufes und einer Publikationsliste in elektronischer Form an den Kongresspräsidenten der DGVS zu schicken: Prof. Dr. med. Stefan Zeuzem, Geschäftsstelle DGVS, Olivaer Platz 7, 10707 Berlin, info@dgvs.de. Weitere Informationen zu den Bewerbungsbedingungen unter www.dgvs.de.

Über die Vergabe des Nachwuchsforschungspreises Leberkrebs entscheidet eine Jury, der neben dem Vorsitzenden Prof. Dr. med. Stefan Zeuzem, Frankfurt a.M., Prof. Dr. med. Frank Lammert, Homburg, Prof. Dr. med. Robert Thimme, Freiburg, Prof. Dr. med. Matthias Ebert, Mannheim und Antje Mohs, Aachen angehören.

Ehrung des Preisträgers auf der DGVS Jahrestagung 2019

Der Nachwuchsforschungspreis Leberkrebs wird auf der 74. Jahrestagung der DGVS, die vom 2. bis 5. Oktober 2019 in Wiesbaden stattfindet, verliehen. Die Ausschreibung sieht vor, dass der Preisträger im Rahmen des Kongresses über die Ergebnisse seiner Arbeit berichtet.

Im vergangenen Jahr erhielt Antje Mohs von der Uniklinik der RWTH Aachen den Preis für ihre Arbeit „Funktionelle Rolle von CCL5/RANTES für die Progression des Hepatozellulären Karzinoms bei chronischer Lebererkrankung“. In der ausgewählten Arbeit wurde die Rolle von CCL5/RANTES bei chronischer Leberschädigung genauer untersucht und das therapeutische Potential von CCL5/RANTES aufgedeckt. Ausgangspunkt der Studie waren Beobachtungen, dass Patienten mit chronischer Lebererkrankung erhöhte Konzentrationen des Chemokins CCL5 und seines Rezeptors CCR5 in der Leber aufweisen. Diese Ergebnisse korrelierten sowohl mit dem Fibrosestadium als auch mit dem Entzündungsgrad in der Leber. Mohs konnte durch ihre Arbeiten CCL5 als wichtigen Entzündungsmediator für das Fortschreiten chronischer Lebererkrankungen charakterisieren und durch einen potentiell neuen Therapieansatz Wege zur Verhinderung des HCC aufzeigen.

Quelle: Bayer


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