Sonntag, 11. April 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Prevymis
Prevymis
Medizin
31. Juli 2013

Gynäkologisches Krebszentrum in Münster erhält Zertifikat von der Deutschen Krebsgesellschaft

Gemeinsam für mehr Sicherheit: Beim Kampf gegen Krebs sind schnelles Handeln und die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Experten besonders wichtig. Das Gynäkologische Krebszentrum am UKM (Universitätsklinikum Münster) überzeugte nun bei der Prüfung der Deutschen Krebsgesellschaft im Hinblick auf diese und weitere Qualitätsmerkmale.

Anzeige:
Revolade
Revolade
 

"Wir möchten, dass sich unsere Patientinnen sicher und wohl bei uns fühlen", erklärt Prof. Dr. Ludwig Kiesel, Direktor der Frauenklinik und Zentrumsleiter, die Bedeutung der Auszeichnung. Drei Jahre lang haben der Mediziner und seine Kollegen intensiv darauf hingearbeitet, die Voraussetzungen und notwendigen Strukturen für einen reibungslosen Austausch zwischen den unterschiedlichen Fachbereichen zu schaffen. "Durch die enge Kooperation können zum Beispiel Chirurgen, Urologen, Radiologen und Strahlentherapeuten jederzeit hinzugezogen werden", so Kiesel. Wenn eine junge Frau an Krebs erkrankt, kommt zu den existenziellen Ängsten um die eigene Gesundheit zumeist noch die Sorge, später keine Kinder bekommen zu können. Immer häufiger kann jedoch organerhaltend operiert werden. Dann ist eine spätere Schwangerschaft immer noch möglich.
 
"Unser Ziel ist, den Tumor vollständig und sogleich so schonend wie möglich zu entfernen", verweist auch Oberarzt Dr. Ralf Witteler auf die neuen OP-Techniken und medikamentösen Therapien, die dank der Teilnahme des Zentrums an klinischen Studien und Forschungsprojekten ständig verbessert werden. "Bei der Behandlung ist es wichtig, nicht zu viel und nicht zu wenig zu machen."
 
Jährlich erkranken deutschlandweit circa 27.000 Frauen an einem Tumor der Eierstöcke, Eileiter, Gebärmutter, Scheide oder Schamregion. Je früher die bösartigen Veränderungen erkannt werden, desto größer sind die Heilungschancen.

Quelle: UKM


Anzeige:
Kyprolis
Das könnte Sie auch interessieren
Rudern gegen Krebs
Rudern+gegen+Krebs
© Universitätsklinikum Ulm

Die dritte Benefiz-Regatta Rudern gegen Krebs auf der Donau unter der Schirmherrschaft des Ulmer Oberbürgermeisters Gunter Czisch startet am Sonntag, 26. Juni 2016. Initiator und Veranstalter ist die Stiftung Leben mit Krebs in bewährter Kooperation mit der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin am Universitätsklinikum Ulm und dem Ulmer Ruderclub Donau e. V.. Bereits am 21. April starten die Patientinnen und Patienten offiziell mit dem Vorbereitungstraining für die...

Primäre Studienendpunkte: Gesamtüberleben oder progressionsfreies Überleben - gibt es einen Goldstandard?

Anerkanntes Ziel einer Therapie von Krebspatienten ist die Verbesserung des Überlebens und der Lebensqualität. Historisch gesehen gilt die Gesamtüberlebenszeit (OS = overall survival) als der wichtigste primäre klinische Endpunkt einer Studie. Doch das Gesamtüberleben als primärer Studienendpunkt unterliegt nicht zuletzt aufgrund der Fortschritte, die in letzten Jahren in der Krebstherapie erzielt wurden, gewissen Einschränkungen. So können...

Internetplattform „Stärker gegen Krebs“: noch informativer, übersichtlicher und komfortabler
Internetplattform+%E2%80%9ESt%C3%A4rker+gegen+Krebs%E2%80%9C%3A+noch+informativer%2C+%C3%BCbersichtlicher+und+komfortabler
© undrey / Fotolia.com

Ziel des im letzten Jahr gestarteten Portals „Stärker gegen Krebs“ ist es, krebskranke Menschen und ihre Angehörigen über ergänzende, qualitativ gesicherte Hilfsmaßnahmen zu informieren – kompakt, übersichtlich und wohnortnah mit konkreten Expertenkontakten. Nach einer technischen und inhaltlichen Optimierung werden Betroffene nun noch komfortabler durch die bisher einzigartige Seite geleitet. So wird den ohnehin schwer...

Vor der Darmspiegelung ist „Abführen an zwei Tagen“ am effektivsten
Vor+der+Darmspiegelung+ist+%E2%80%9EAbf%C3%BChren+an+zwei+Tagen%E2%80%9C+am+effektivsten
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Je sauberer der Darm, umso aussagekräftiger ist das Ergebnis einer Darmspiegelung zur Krebsvorsorge. Darauf weisen Experten im Vorfeld des Kongresses Viszeralmedizin 2016 in Hamburg hin. Um den Darm optimal für die „Koloskopie“ vorzubereiten, sollten Patienten auf zwei Tage verteilt eine Poly-Ethylen-Glykol-Lösung (kurz: PEG) als Abführmittel zu sich nehmen, so die Mediziner. Die Darmspiegelung gilt als eines der effektivsten Verfahren der Krebsvorsorge...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Gynäkologisches Krebszentrum in Münster erhält Zertifikat von der Deutschen Krebsgesellschaft"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.