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Medizin
18. Januar 2021

Gerinnungshemmereinnahme kein Hindernis für Covid-19-Impfung

Gerinnungshemmer senken das Embolierisiko, erhöhen aber zugleich die Gefahr von Blutungen. "Dennoch sollten sich Herzpatienten, die Gerinnungshemmer einnehmen, unbedingt gegen Covid-19 impfen lassen. Die Schutzwirkung der Corona-Impfung gegen die lebensbedrohlichen Folgeschäden oder gar den Tod durch Covid-19 überwiegen die Risiken durch Blutungen bei Weitem“, so Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Beirat der Deutschen Herzstiftung.
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Injektion des Impfstoffs in den Oberarm: Darauf soll geachtet werden

Die mRNA-Impfstoffe der Covid-19-Impfung werden intramuskulär injiziert. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) gilt dies auch für Patienten, die Gerinnungshemmer einnehmen, für diese Patienten sollten jedoch sehr feine Injektionskanülen verwendet werden. Im Anschluss an die Impfung sollten Patienten die Einstichstelle etwa 5 Minuten komprimieren. Experten raten vorsichtshalber zu einer längeren Nachbeobachtungszeit von 15 bis 30 Minuten. „Darauf sollten Herzpatienten mit Gerinnungshemmern bei ihrem Impftermin im Impfzentrum ausdrücklich hinweisen“, betont Meinertz.

"Solche einfachen, aber wichtigen Maßnahmen reduzieren das Blutungsrisiko auf ein verträgliches Maß. Einer Covid-19-Impfung steht damit für diese Patienten nichts mehr im Wege.“ Eine zweite Corona-Impfung erfolgt nach 21 Tagen (beim Impfstoff von Biontech/Pfizer BNT162b2) beziehungsweise 28 Tagen (beim Impfstoff von Moderna mRNA-1273). Eine begonnene Impfserie soll mit dem gleichen Impfstoff abgeschlossen werden, auch wenn zwischenzeitlich weitere Impfstoffe zugelassen werden.

Hier den ganzen Beitrag lesen.

Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V.


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