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Medizin

11. November 2020 G-BA beschließt geringen Zusatznutzen für Enzalutamid im Hochrisiko-nmCRPC

Seit Oktober 2018 ist Enzalutamid zur Behandlung erwachsener Männer mit nicht metastasiertem kastrationsresistentem Hochrisiko-Prostatakarzinom zugelassen. Am 05. November 2020 wurde das zweite Nutzenbewertungsverfahren nach § 35a SGB V für Enzalutamid im nicht metastasierten kastrationsresistenten Hochrisiko-Prostatakarzinom (Hochrisiko-nmCRPC) abgeschlossen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat einen Hinweis auf einen geringen Zusatznutzen von Enzalutamid gegenüber abwartendem Vorgehen unter Beibehaltung der bestehenden konventionellen Androgendeprivationstherapie (ADT) festgestellt.
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Grundlage der Bewertung sind die Daten der Phase-III-Studie PROSPER, welche im Endpunkt Gesamtüberleben einen Vorteil von Enzalutamid (XTANDITM) in Kombination mit einer ADT gegenüber Placebo plus ADT zeigen (1, 2). Das Risiko zu versterben war im Beobachtungszeitraum um 27% reduziert und das Gesamtüberleben im Median um 10,7 Monate verlängert (Hazard Ratio (95%-KI): 0,73 (0,61; 0,88); p=0,0011)).

Die erneute Nutzenbewertung folgt auf einen G-BA Beschluss vom 16. Mai 2019. Der damalige Beschluss wurde auf ein Jahr befristet, um eine Neubewertung anhand der erwarteten finalen Überlebensdaten aus der PROSPER-Studie vornehmen zu können.

Quelle: Astellas

Literatur:

(1) Sternberg C et al. N Engl J Med 2020; 382:2197-2206
(2) Fachinformation XTANDITM


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