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Medizin

25. März 2020 Frauen in der Onkologie

Selbstbestimmt und selbstgesteckt: Unter diesem Motto hatte die Initiative Frauen in der Onkologie (FidO) am 20. Februar zum Symposium auf dem Deutschen Krebskongress (DKK) in Berlin eingeladen. Takeda Oncology hat es sich mit FidO zur Aufgabe gemacht, Frauen in der Onkologie bei der Verwirklichung ihrer individuellen Karriereziele zu unterstützen. Im Zentrum der Diskussion auf dem DKK standen 3 individuelle Karrierewege der Referentinnen Prof. Dr. Marie von Lilienfeld-Toal, Jena, Doreen Sallmann, Masserberger Klinik, und Dr. med. Sylvia Gütz, Leipzig. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit der Schirmherrin von FidO, Prof. Dr. Monika Engelhardt, Freiburg, wurde auch über die Bedeutung von Themen wie Netzwerken und einer konsequenten Karriereplanung gesprochen.
Mutig sein

FidO Schirmherrin Engelhardt führte durch das Symposium und gab wertvolle Impulse für eine aktive Karrieregestaltung. So rief sie Frauen dazu auf, mutig zu sein und sich nicht von möglichen Versagensängsten zurückhalten zu lassen. „Wir müssen oft Hürden nehmen und Umwege gehen – das stimmt. Wege, und eben auch Karrierewege, verlaufen selten geradlinig. Das sollte aber niemanden davon abhalten, weiter seine Ziele zu verfolgen“, so Engelhardt. Gütz machte ebenso deutlich, dass Frauen in den Chefetagen unterrepräsentiert seien. Um in eine solche Position zu gelangen, sei es unter anderem wichtig, sich auf seine Stärken zu fokussieren und gleichzeitig auch immer ein positives Beispiel für jüngere Kolleginnen zu sein.

Die eigenen Ziele im Blick behalten

Dass Erfolg im Beruf und der Weg dorthin ganz unterschiedlich aussehen kann, beweisen die Referentinnen mit ihren sehr individuellen Geschichten. So zeigt beispielsweise der Karriereweg von Sallmann, dass man es auch ohne Doktortitel in eine Chefärztinnenposition schaffen kann. Wichtig war es dabei für Sallmann, immer wieder den Mut zu haben, über den Tellerrand hinaus zu blicken, denn Karriereentwicklung kann auch den Wechsel des Arbeitgebers bedeuten. Wenn man sein Ziel im Blick behält und sich nicht von Rückschlägen und Zweiflern aufhalten lässt, dann kann man dieses erreichen, beweist auch Lilienfeld-Toal. Wichtig sei es, so betont sie, die eigene Energie und Zeit sinnvoll und zielgerichtet einzusetzen.

Informationen und Unterstützung finden

Ärztinnen – und vor allem Onkologinnen – haben, trotz hoher Qualifikation und Zuwachsraten bei Studienabschlüssen und Promotionen, Schwierigkeiten in Führungspositionen aufzusteigen. In der Inneren Medizin (inkl. Onkologie) liegt der Frauenanteil in Führungspositionen (Direktorate, Lehrstühle, unabhängige Abteilungsleiterinnen) bei ca. 3% (1). Um Onkologinnen bei ihrer Karriereentwicklung zu unterstützen, hat Takeda Deutschland die Initiative FidO ins Leben gerufen. Die Karriereplattform www.fido.jetzt vereint Service, Information und Impulse zur aktiven Gestaltung der eigenen Karriere. Neben Blog-Beiträgen zu Karrierethemen und Interviews mit Experten/innen finden sich auf der Seite zentral gebündelt Fort- und Weiterbildungsangebote zum Thema Karriere sowie eine Aufbereitung der aktuellen Situation von Onkologinnen in Deutschland.

Quelle: Takeda

Literatur:

(1) https://www.aerztinnenbund.de/downloads/4/WoT.pdf


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