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Medizin
16. Dezember 2013

Fortgeschrittenes Ovarialkarzinom: Bevacizumab first-line verlängert das Platin-freie Intervall

Bevacizumab (Avastin®) ist seit Dezember 2011 für die first-line-Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms zugelassen. Patientinnen, die Bevacizumab in Kombination mit Carboplatin/Paclitaxel und anschließend kontinuierlich als Monotherapie erhalten, leben im Median 6,2 Monate länger ohne Tumorprogression. Zusätzlich profitieren die Patientinnen von einem nahezu verdoppelten Platin-freien Intervall - ein wichtiger Vorteil für die Prognose der betroffenen Frauen.

Der VEGF-Antikörper Bevacizumab ist die erste und bislang einzige zielgerichtete Substanz, die für die first-line-Therapie des fortgeschrittenen epithelialen Ovarialkarzinoms in den FIGO-Stadien IIIB-IV zugelassen ist. Bevacizumab (15 mg/kg KG) wird alle drei Wochen initial zur Chemotherapie aus Carboplatin und Paclitaxel sowie anschließend als Monotherapie über insgesamt 15 Monate verabreicht. In der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie GOG-0218 war das first-line-Therapie-Regime mit Bevacizumab der alleinigen Chemotherapie signifikant überlegen: Die frühe und kontinuierliche first-line-Therapie mit Bevacizumab verlängerte das progressionsfreie Überleben der Patientinnen signifikant um 6,2 Monate von 12,0 auf 18,2 Monate. Das entspricht einer Reduktion des Risikos für ein Fortschreiten der Erkrankung um über 35% (HR: 0,644; p<0,0001). Bevacizumab erwies sich zudem als sicher und gut verträglich: Das Sicherheitsprofil entsprach insgesamt dem vorausgegangener zulassungsrelevanter Studien mit Bevacizumab.

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