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Medizin
17. November 2015

Flüssigbiopsie-Test „NEOliquid“ zur umfassenden Krebsdiagnostik in Blut

Der nichtinvasive Test NEOliquid zur umfassenden molekulargenetischen Diagnostik von Krebspatienten ist jetzt auf dem Markt erhältlich. NEOliquid weist zuverlässig und sensitiv Punktmutationen, kleine Insertionen und Deletionen, Genfusionen und Kopienzahlveränderungen in einer einzigen Blutprobe nach und bietet somit eine schmerzfreie und risikoarme Alternative zu den herkömmlichen Gewebeuntersuchungen. Er umfasst die Testung von 39 Genen mit direkter klinischer Relevanz für die zielgerichtete Behandlung solider Tumoren und bietet Ärzten eine rationale Entscheidungshilfe bei der Auswahl der passenden Therapie für ihre Patienten.

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NEOliquid weist therapierelevante Punktmutationen, kleine Insertionen und Deletionen und Genfusionen in der zirkulierenden zellfreien DNA  von Krebspatienten bis zu einer Allelfrequenz von 0,1% nach. Zudem ist auch der sensitive und spezifische Nachweis von Kopienzahlveränderungen in geringsten Mengen zirkulierender Tumor-DNA möglich.

NEOliquid ermöglicht die parallele Untersuchung von zirkulierender Tumor-DNA sowohl des Primärtumors als auch von Metastasen und bildet somit die gesamte Heterogenität einer Krebserkrankung ab. Der Test kann sowohl zur Therapiekontrolle als auch für Therapieentscheidungen bei Patienten in einer Rezidivsituation eingesetzt werden. NEOliquid ist auch geeignet, um therapeutische Optionen aufzuzeigen, wenn der Tumor des Patienten gegen eine zielgerichtete Behandlung resistent geworden ist. NEOliquid ist für die molekulare Diagnostik solider Tumorerkrankungen wie etwa Lungen-, Haut-, Brust-, Magen-, Darm-, Eierstockkrebs oder auch für kindliche Krebserkrankungen wie das Neuroblastom geeignet. Zur Analyse mit NEOliquid werden lediglich 18 ml Blut benötigt, die im Standardversand verschickt werden können.

„Der Erfolg zielgerichteter Therapien beruht auf der Identifizierung molekularer Angriffspunkte im Tumor. Zurzeit wird die molekulare Krebsdiagnostik vor Behandlungsbeginn an einer Gewebeprobe des Patienten durchgeführt. Werden im weiteren Krankheitsverlauf weitere Biopsien benötigt, so sind diese risikoreich, schmerzhaft und kostenintensiv. Eine einzige Gewebeprobe bietet aufgrund der Tumorheterogenität zudem möglicherweise kein getreues Abbild des molekularen Profils der Krebserkrankung eines Patienten. Daher haben Flüssigbiopsien das Potenzial, die zurzeit durch die Gewebeanalyse hinterlassene diagnostische Lücke zu schließen: Sie ermöglichen eine fortlaufende Überwachung des Krankheitsverlaufs. Damit können Ärzte die Wirksamkeit der gewählten Therapie sicherstellen, die Entwicklung möglicher Resistenzmechanismen frühzeitig erkennen und den Behandlungsplan frühzeitig entsprechend anpassen“, erläutert PD Dr. Lukas C. Heukamp, Medizinischer Direktor bei NEO New Oncology AG.

Quelle: NEO New Oncology AG


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