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Medizin

27. November 2017 FDA-Zulassung für Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten Rolapitant I.V.

Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat die intravenöse Applikationsform des Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten Rolapitant (VARUBI® I.V.) gegen verzögerte Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie zugelassen. Orales Rolapitant ist seit 2017 in Deutschland und Europa unter dem Handelsnamen Varuby® (1) und seit 2015 in den USA als VARUBI® verfügbar.
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Die Injektionsemulsion ist eine Fertigspritze zur intravenösen Einmalgabe. VARUBI® I.V. ist zugelassen in Kombination mit anderen Antiemetika für die Prävention von verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie (CINV), einschließlich – aber nicht beschränkt auf – hoch emetogene Chemotherapie bei erwachsenen Tumorpatienten. Verzögerte Übelkeit und Erbrechen können im Zeitraum von 25 bis 120 Stunden nach Chemotherapie auftreten und sind sehr belastend für die Patienten. Rolapitant bietet als Teil eines antiemetischen Regimes eine erweiterte Kontrolle der verzögerten CINV besonders für Patienten, die eine Chemotherapie mit Cisplatin, Carboplatin oder eine Anthrazyklin/Cyclophosphamid-basierte Kombination erhalten. Rolapitant verfügt über eine lange Halbwertszeit von rund 180 Stunden, und die Substanz  interagiert nicht mit CYP3A4, weshalb bei einer Rolapitant-basierten Kombinationsantiemese die Dosierung von Dexamethason nicht reduziert werden muss (1).

Quelle: Tesaro

Literatur:

(1) Fachinformation Varuby®, Stand April 2017


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