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Medizin

02. Juni 2019 Fatigue bei Langzeitüberlebenden mit akuter Promyelozyten-Leukämie

Während es zunehmend mehr Erkenntnisse zu Krebsüberleben bei Patienten mit soliden Tumoren gibt, existieren bei hämatologischen Erkrankungen weiterhin wenig Daten. Eine Studie evaluierte nun die Fatigue anhand der FACIT-Fatigue-Skala bei 244 Patienten mit akuter Promyelozyten-Leukämie (APL) mit einem medianen Follow-up von 14,3 Jahren und teilte die Patienten anschließend jeweils in eine Gruppe mit geringer (LF) oder hoher Fatiguebelastung (HF) ein. Zusätzlich wurde per EORTC QLQ-C30 die Schwere der Fatigue analysiert. Die multivariate Analyse zeigte, dass jüngeres Alter bei Diagnose, keine Komorbiditäten und eine gute soziale Unterstützung unabhängige Faktoren für eine geringe Fatiguebelastung sind.
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Die HF-Gruppe war durch mehr Symptome charakterisiert, darunter Schmerz, Dyspnoe, Schlaflosigkeit, Appetitverlust, Überkeit und Erbrechen sowie Diarrhoe. So gaben in der HF-Gruppe 61% der Patienten Schmerzen als Symptom an, während es in der LF-Gruppe nur 26% waren. In der HF-Gruppe spielten zudem funktioale Einschränkungen (körperlich, sozial, emotional, kognitiv) eine große Rolle (p<0,001).

Die Schwere der Fatigue bei langzeitüberlebenden APL-Patienten ist laut den Ergebnissen dieser Studie mit einer substanziellen Belastung durch weitere Symptome und mit körperlichen, sozialen und geistigen funktionellen Einschränkungen assoziiert.

(übers. v. AB)

Quelle: ASCO 2019

Literatur:

Efficace F et al. ASCO 2019, #176844


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