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Medizin
19. Januar 2021

Expressionsmuster bei COVID-19: Mind. 5 molekulare Phänotypen

Eine Infektion mit SARS-CoV-2 kann sich unterschiedlich auswirken: Viele Betroffene bemerken den Virusbefall gar nicht. In anderen Fällen können die Auswirkungen grippeähnliche Symptome und neurologische Störungen bis hin zu einer schweren und sogar lebensbedrohlichen Lungenentzündung umfassen. "Die Einteilung von COVID-19 in milde und schwere Verläufe greift zu kurz. Die Erkrankung ist wesentlich vielfältiger und für jeden Betroffenen wünscht man sich natürlich eine Therapie, die passgenau zugeschnitten ist. Was dem einen hilft, ist bei einem anderen möglicherweise wirkungslos“, so Dr. Anna Aschenbrenner, Mitglied im Exzellenzcluster „ImmunoSensation“ der Universität Bonn.
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"Zunächst muss man festhalten, dass sich die Expressionsmuster der Immunzellen bei Menschen mit COVID-19 von denen gesunder Personen grundsätzlich unterscheiden. Die Genaktivität, die wir im Blut auslesen können, ist stark verändert. Aber auch unter den Patienten gibt es markante Unterschiede. Auf dieser Grundlage haben wir 5 unterschiedliche Gruppen identifiziert. Wir sprechen von molekularen Phänotypen“, sagt Dr. Thomas Ulas, Experte für Bioinformatik am DZNE. "Zwei davon stehen für schwere Krankheitsverläufe. Die anderen 3 weisen moderatere Symptome auf.“ Die Einteilung erfolgte ausschließlich aufgrund der Transkriptom-Daten. Erst im Nachhinein wurde überprüft, welchen klinischen Verläufen die einzelnen Phänotypen entsprachen. Die Forschenden nutzten ihre Befunde, um COVID-19 mit anderen Erkrankungen zu vergleichen und auch mit Daten von gesunden Personen.

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag.

Quelle: journalmed.de

Literatur:

https://genomemedicine.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13073-020-00823-5


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