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Medizin
29. Oktober 2014

ESMO 2014: Antiangiogene Therapie mit Cediranib zur Chemotherapie verbessert PFS bei metastasiertem oder rezidiviertem Zervixkarzinom

Patientinnen mit Zervixkarzinom-Rezidiv oder Metastasen profitieren, wenn Cediranib zusätzliche zur Chemotherapie gegeben wird; die Tumorschrumpfung sowie das progressionsfreie Überleben verbesserten sich, so die Ergebnisse der Phase-II-Studie CIRCCa.

Forscher untersuchten zwei Gruppen von Patientinnen mit metastasiertem oder rezidiviertem Zervixkarzinom, die entweder eine Chemotherapie mit Carboplatin und Paclitaxel plus Cediranib (n=34) oder Carboplatin und Paclitaxel plus Placebo (n=35) erhielten.

Im Cediranib-Arm hatten die Patientinnen mehr Tumorschrumpfung (66% vs. 42%), außerdem gab es einen bescheidenen, statistisch aber signifikanten Anstieg im medianen progressionsfreien Überleben (35 vs. 30 weeks). Im mOS gab es keinen signifikanten Unterschied.

Nach 4 Wochen Behandlung waren die VEGF-Rezeptor-2-Werte im Blut geringer im Cediranib-Arm (mediane Änderung in log10 VEGFR-2 vom Ausgangswert 0,036 vs. 0,067). Unerwünschte Wirkungen waren Hypertonie und Diarrhoe, diese waren mit Standardmedikationen gut beherrschbar.
(übers. v. Red.)

Literaturhinweis:
P. Symonds, C. Gourley, S. Davidson et al.
25LBA_PR: CIRCCa: A randomised double blind phase II trial of carboplatin-paclitaxel plus cediranib versus carboplatin-paclitaxel plus placebo in metastatic/recurrent cervical cancer. (CRUK Grant Ref: C1256/A11416)


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