Freitag, 22. Januar 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
CAR T Prelaunch
CAR T Prelaunch
 
Medizin

18. Dezember 2017
Seite 1/2
Erste S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Lymphödems

Erstmals ist nach den Regularien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) eine S2k-Leitlinie zu Diagnostik und Therapie des Lymphödems entwickelt worden (AWMF Reg.-Nr. 058-001). An der neuen Leitlinie waren die Gesellschaft Deutschsprachiger Lymphologen (GDL) und die Deutsche Gesellschaft für Lymphologie (DGL) federführend beteiligt. Insgesamt haben 32 wissenschaftliche Fachgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an der Leitlinie mitgewirkt. Auch Patientenselbsthilfegruppen wurden einbezogen.
Anzeige:
Adakveo
 
Die S2k-Leitlinie zu Diagnostik und Therapie des Lymphödems bildet mit Diagnostik, konservativer Therapie, chirurgischer Therapie und Primärprävention den aktuellen Stand der Behandlung von Lymphödemen ab. „Wir erhoffen uns von der Umsetzung der Leitlinie in der Praxis, dass Lymphödeme seltener auftreten und nach der Behandlung idealerweise ein ödemfreier Zustand erreicht wird. Für unsere Patienten bedeutet dies mehr Lebensqualität sowie eine gesteigerte Teilhabe am sozialen Leben“, ordnet Prof. Dr. Michael Koller, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der GDL sowie Leiter des Zentrums für Klinische Studien am Universitätsklinikum Regensburg, die Bedeutung der Leitlinie für die Lymphologie ein. Die Empfehlungen der Leitlinie beruhen auf wissenschaftlichen Grundlagen. Die bisherige S1-Leitlinie zum Lymphödem (AWMF Reg.-Nr. 058-001) bedurfte einer Verlängerung. Im Zuge dessen hat sich die Leitliniengruppe für eine Aufwertung Richtung S2k entschieden. Die konsensbasierten S2k-Leitlinien bieten Medizinern einen Handlungs- und Entscheidungskorridor, von dem in begründeten Ausnahmen aber auch abgewichen werden kann. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei einer S1-Leitlinie lediglich um eine Empfehlung einer repräsentativ zusammengesetzten Expertengruppe.
 
Vorherige Seite

Anzeige:
Keytruda Lunge
Keytruda Lunge

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Erste S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Lymphödems"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie