Sonntag, 16. Mai 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
CAR T Prelaunch
CAR T Prelaunch
 
Medizin
18. Dezember 2017
Seite 1/2

Erste S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Lymphödems

Erstmals ist nach den Regularien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) eine S2k-Leitlinie zu Diagnostik und Therapie des Lymphödems entwickelt worden (AWMF Reg.-Nr. 058-001). An der neuen Leitlinie waren die Gesellschaft Deutschsprachiger Lymphologen (GDL) und die Deutsche Gesellschaft für Lymphologie (DGL) federführend beteiligt. Insgesamt haben 32 wissenschaftliche Fachgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an der Leitlinie mitgewirkt. Auch Patientenselbsthilfegruppen wurden einbezogen.
Anzeige:
Digital Gesamt 2021
Digital Gesamt 2021
 
Die S2k-Leitlinie zu Diagnostik und Therapie des Lymphödems bildet mit Diagnostik, konservativer Therapie, chirurgischer Therapie und Primärprävention den aktuellen Stand der Behandlung von Lymphödemen ab. „Wir erhoffen uns von der Umsetzung der Leitlinie in der Praxis, dass Lymphödeme seltener auftreten und nach der Behandlung idealerweise ein ödemfreier Zustand erreicht wird. Für unsere Patienten bedeutet dies mehr Lebensqualität sowie eine gesteigerte Teilhabe am sozialen Leben“, ordnet Prof. Dr. Michael Koller, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der GDL sowie Leiter des Zentrums für Klinische Studien am Universitätsklinikum Regensburg, die Bedeutung der Leitlinie für die Lymphologie ein. Die Empfehlungen der Leitlinie beruhen auf wissenschaftlichen Grundlagen. Die bisherige S1-Leitlinie zum Lymphödem (AWMF Reg.-Nr. 058-001) bedurfte einer Verlängerung. Im Zuge dessen hat sich die Leitliniengruppe für eine Aufwertung Richtung S2k entschieden. Die konsensbasierten S2k-Leitlinien bieten Medizinern einen Handlungs- und Entscheidungskorridor, von dem in begründeten Ausnahmen aber auch abgewichen werden kann. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei einer S1-Leitlinie lediglich um eine Empfehlung einer repräsentativ zusammengesetzten Expertengruppe.
 
Vorherige Seite

Das könnte Sie auch interessieren
Bayern gegen Darmkrebs: Das Modellprojekt „Sprich drüber!“ will junge Menschen im Freistaat vor einer Erkrankung bewahren.
Bayern+gegen+Darmkrebs%3A+Das+Modellprojekt+%E2%80%9ESprich+dr%C3%BCber%21%E2%80%9C+will+junge+Menschen+im+Freistaat+vor+einer+Erkrankung+bewahren.
© Alexander Raths / Fotolia.com

Auf Initiative der Felix Burda Stiftung haben sich die bayerischen Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) zum Modellprojekt „Sprich drüber!“ zusammengeschlossen. Ziel des Projekts ist es, ein vorhandenes familiäres Darmkrebsrisiko bei Versicherten im Alter von 25 bis 49 Jahren möglichst so früh zu identifizieren, dass diese vor einer Darmkrebserkrankung bewahrt werden können....

Deutsche Bevölkerung hat große Angst vor Krebs und weiß wenig über moderne Krebstherapien

„Vor welcher Krankheit haben Sie persönlich am meisten Angst, dass Sie daran erkranken könnten?“ – Diese Frage stellte das Meinungsforschungsinstitut forsa in einer aktuellen repräsentativen Umfrage. Ergebnis: 57 Prozent der befragten Deutschen nennen Krebs an erster Stelle. Damit führt Krebs das Feld der gefürchtetsten Krankheiten mit großem Abstand an. Wie gleichzeitig ermittelt wurde,...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Erste S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Lymphödems"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.