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Medizin

10. Mai 2017
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Duale Biomarker zur Diagnose von Prostata- und Dickdarmkrebs

Die Kombination von Liquid Biopsy und Nuklearmedizin zur personalisierten Diagnose von Prostata- und Dickdarmkrebs soll eine gezielte Therapie vorbereiten. "Je besser wir einen Tumor verstehen, desto gezielter kann die Therapie für den Patienten gesteuert werden", so Markus Mitterhauser, Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts Applied Diagnostics, anlässlich der geplanten Eröffnungsfeier am 2. Mai 2017.


 
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Das Ludwig Boltzmann Institut Applied Diagnostics nahm im September 2016 seine Arbeit auf und beschäftigt sich speziell mit der Diagnose von Prostatakrebs und Dickdarmkrebs. Laut Weltgesundheitsorganisation ist Prostatakrebs bei Männern der am häufigsten diagnostizierte Tumor, Dickdarmkarzinom steht bei Männern an dritter Stelle und bei Frauen an zweiter Stelle der diagnostizierten Krebserkrankungen.

Inzwischen wurden am Institut die vier Forschungsgruppen eingerichtet und die ersten Projekte gestartet. Insgesamt arbeiten 15 Wissenschaftler aus sieben Ländern am Institut, darunter fünf Key-Researcher und zwei Postdocs. Die Wissenschaftler arbeiten interdisziplinär und stammen aus den Fachgebieten Molekularbiologie, Chemie, Medizin und Gesundheitsökonomie. "Wer bei der Ausschreibung für ein Ludwig Boltzmann Institut reüssiert, den erwarten gute Rahmenbedingungen für Spitzenforschung in einer Größenordnung, die auch internationale Sichtbarkeit erlangen kann", so Josef Pröll, Präsident der Ludwig Boltzmann Gesellschaft, anlässlich der Eröffnungsfeier.

Duale Biomarker für die Diagnose von Prostata- und Dickdarmkrebs

Die Teams am LBI Applied Diagnostics erforschen den Einsatz von sogenannten dualen Biomarkern für die Diagnose von Prostata- und Kolonkarzinom. Duale Biomarker kombinieren zwei wichtige Technologien zur Krebsdiagnose: molekularbiologische Tumordiagnostik (Liquid Biopsy) und molekulare Bildgebung mittels Nuklearmedizin und Radiopharmaka. "Wir sind weltweit die ersten, die speziell zum Thema duale Biomarker forschen, und versprechen uns von unserer Forschungsarbeit ein besseres Verständnis der Tumore und dadurch eine viel genauere Diagnostik", so Institutsleiter Mitterhauser.
 
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