Mittwoch, 25. November 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Vargatef
Vargatef
Medizin

05. Oktober 2017 Drei Forschungsstipendien für Arbeiten zu Leukämien

Für innovative und vielversprechende Ansätze bei der Behandlung von Leukämien und verwandten Blutkrankheiten hat die José Carreras Leukämie-Stiftung drei Nachwuchs-Wissenschaftler mit dem José Carreras-Forschungsstipendium ausgezeichnet. Die Verleihung an Franziska Wilke (Universität Leipzig), Dr. Tony Müller (Universitätsklinikum Freiburg) und Katarina Riesner (Charité Universitätsmedizin Berlin) fand im Rahmen des Young Investigators Award auf der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie 2017 in Stuttgart statt. Jedes José Carreras- Forschungsstipendium ist mit über 120.000 Euro dotiert. Der Betrag setzt sich aus einer bis zu dreijährigen Förderung von jeweils 41.400 Euro sowie 1.250 Euro für Reisekosten zusammen. Insgesamt wurden bereits 100 nationale und internationale Forschungsstipendien seitens der José Carreras Leukämie-Stiftung mit rund 10 Mio. Euro gefördert.
Anzeige:
Tecentriq HCC
Tecentriq HCC
 
Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung: „Nur über Forschung kann es gelingen, Leukämien und andere schwere Blutkrankheiten zu besiegen. Das José Carreras-Forschungsstipendium ist eine Auszeichnung für herausragende wissenschaftliche Leistungen und unterstützt die jungen Forscher, ihre wichtige Arbeit fortzusetzen. Wir erhoffen uns mit neuen und jungen Ansätzen dem von José Carreras formulierten Ziel näherzukommen: Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem.“

Die Preisträger zeichnen sich durch überdurchschnittlich innovative wissenschaftliche Arbeitsansätze aus. Ihre Anträge wurden vom Wissenschaftlichen Beirat und externen Gutachtern evaluiert und vom Vorstand ausgewählt. Die Forschungsstipendien dienen als Zuschuss für die Lebenshaltungskosten und damit zur Finanzierung der Forschungstätigkeit der Stipendiaten. Der Förderzeitraum umfasst bis zu drei Jahre. Die Forschungsarbeiten werden jährlich nach Abschluss einer Begutachtung unterzogen, deren Ergebnis den Ausschlag über die Fortführung gibt.

Details zu den José Carreras-Forschungsstipendien 2017

Franziska Wilke, M.Sc., Universität Leipzig
Forschungsthema: MicroRNA Mimic Therapie in akuter myeloischer Leukämie
Zusammenfassung: In vielen Akute Myeloische Leukemien findet man eine Inaktivierung des CEPBA Genes, welches zur Deregulation von microRNAs führt. Ziel des Projektes ist es zu zeigen, dass man durch microRNAs CEBPA ersetzen kann und damit eine neue Therapie-Methode entsteht.

Dr. Tony Müller, Universitätsklinikum Freiburg
Forschungsthema: Oncostatin M reprograms the stem cell niche promoting leukemic transformation
Zusammenfassung: In diesem Projekt soll die Wirkung des Botenstoffs Oncostatin M auf die Leukämieentstehung untersucht werden, die möglicherweise durch die Nachbarzellen der Leukämiezellen vermittelt wird.

Katarina Riesner, Dipl. Mol. Biomed., Charité Universitätsmedizin Berlin
Forschungsthema: Molekulare Mechanismen der initialen Angiogenese bei akuter GVHD. Zusammenfassung: Das Ziel ist die Untersuchung von Mechanismen  der frühen Gefäßneubildung bei der GVHD zur Entwicklung neuer Therapien

Quelle: Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung


Anzeige:
Piqray

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Drei Forschungsstipendien für Arbeiten zu Leukämien"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO Virtual Congress 2020
  • Fortgeschrittenes Melanom nach Versagen einer PD-(L)1-Inhibition: Vielversprechende Antitumoraktivität mit Pembrolizumab + Lenvatinib
  • Pembrolizumab + Lenvatinib: Vielversprechende Ansprechraten bei vorbehandelten fortgeschrittenen Tumoren
  • HNSCC: Pembrolizumab als Monotherapie und als Partner einer Platin-basierten Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • Ösophaguskarzinom: Relevante OS- und PFS-Verlängerung durch Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-024-Studie bestätigen deutliche Überlegenheit für Pembrolizumab mono vs. Chemotherapie beim NSCLC mit hoher PD-L1-Expression
  • Neuer Anti-ILT4-Antikörper zeigt in Kombination mit Pembrolizumab erste vielversprechende Ergebnisse bei fortgeschrittenen Tumoren
  • Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verlängert auch das fernmetastasenfreie Überleben bei komplett resezierten Hochrisiko-Melanomen im Stadium III
  • HIF-2α-Inhibitor MK-6482 beim Von-Hippel-Lindau-Syndrom: Vielversprechende Wirksamkeit auch bei Nicht-RCC-Läsionen
  • Neuer Checkpoint-Inhibitor: Vielversprechende erste Studiendaten für Anti-TIGIT-Antikörper Vibostolimab in Kombination mit Pembrolizumab