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Medizin
08. Dezember 2015

Diagnostisch gestützte Arzneimittelauswahl

Unter STADA Diagnostik sind seit zwei Jahren Tests zur Unterstützung der Therapiewahl erhältlich. Sie untersuchen die individuelle Eignung eines vorgesehenen Wirkstoffs, erleichtern die Dosisfindung und erhöhen so die Therapiesicherheit. Zudem können sie eine Weichenfunktion in der Therapie-Planung einnehmen, indem sie eine individuell sinnvolle Vorauswahl zwischen den leitliniengerechten Medikationen und Therapieschemata ermöglichen. Welche Vorteile dies für Arzt und Patient in der täglichen Praxis hat, wie die Tests funktionieren und was bei der Anwendung zu beachten ist, zeigt nun ein aktuelles Praxisvideo.

„Bei der Verordnung von Medikamenten in der täglichen Praxis sind viele Patienten gut eingestellt. Bei manchen bleibt die Wirkung jedoch auch aus, oder es treten Nebenwirkungen auf“, erläutert Dr. Hans-Joachim Bunke, niedergelassener Hausarzt in Schöneck. „Bis dato konnten weitere Medikationen nur im Rahmen eines trial and error ausprobiert werden. Inzwischen können wir die Problematik für einige Wirkstoffe diagnostisch lösen.“

Testnutzen

Mit pharmakogenetischen Tests für einzelne Substanzen bzw. Substanzklassen (Clopidogrel, Tamoxifen, Antidepressiva und Statine) lässt sich bereits im Vorfeld prüfen, ob hinsichtlich des individuellen Stoffwechselprofils eine Wirkung bzw. Verträglichkeit zu erwarten ist. „Dies kann die Therapiefindung beschleunigen“, so Bunke. „Aber auch im Rahmen einer Therapieumstellung und gerade bei schwierigen Fällen kann der Test nützliche Informationen liefern.“ Insbesondere bei Wirkstoffen, die über einen langen, teils lebenslangen Zeitraum gegeben werden, ist ein gutes Therapiemanagement wichtig.

Beratung, Ablauf und Einstellung

Am Beispiel eines Patienten zeigt das Praxisvideo unter www.STADA-Diagnostik.de/Praxisvideo die Einbindung der Arznei-Diagnostik in die Therapie. Die Zusammenhänge sind im Beratungsgespräch einfach zu vermitteln. Wenige Tage nach der Einsendung einer Blutprobe liegt das Analyse-Ergebnis vor. Dieses erläutert nicht nur die maßgeblichen genetischen Merkmale des Patienten, sondern vor allem auch deren Bedeutung für die verschiedenen Behandlungsoptionen.

„Für den Arzt ist es in erster Linie relevant, was es bedeutet, wenn der Patient ein bestimmtes Merkmal trägt“, erläutert Dr. Anna Eichhorn, Vorstand der humatrix AG, welche die Analysen durchführt. „Deshalb interpretieren wir die genetische Konstellation des Patienten und geben auf Basis internationaler Guidelines konkrete Empfehlungen für die individuelle Medikation. Die Therapie-Hoheit verbleibt stets beim Arzt. Was wir anbieten, ist eine Therapieassistenz.“

Quelle: STADApharm


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