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Medizin
12. Februar 2014

DGHO: Wie sieht die ambulante Krebsversorgung 2020 aus?

Unter dem Schwerpunkt "Zukunft ambulanter flächendeckender Versorgung in der Onkologie" lädt die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. zur diesjährigen Frühjahrstagung nach Berlin ein. Vom 13. bis 14. März 2014 werden nationale und internationale Expertinnen und Experten zum gesundheitspolitischen Dialog erwartet. Darüber hinaus widmet sich die Frühjahrstagung dem Themenkomplex "Krebsfrüherkennung: Teures Placebo?." Referentinnen und Referenten sprechen zum Pro und Contra der Früherkennung bei verschiedenen Krebsentitäten.

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Bereits im Jahr 2013 konnte die DGHO in ihrer Studie "Herausforderung demografischer Wandel. Bestandsaufnahme und künftige Anforderungen an die onkologische Versorgung" für Deutschland zeigen, dass in den nächsten Dekaden mit einer deutlichen Zunahme von Krebsneuerkrankungen zu rechnen ist. So wird die Inzidenz bis 2020 um 67.000 pro Jahr zunehmen.

Vor dem Hintergrund der sich daraus ableitenden Implikationen für eine flächendeckende Versorgung von Patientinnen und Patienten mit onkologischen Erkrankungen diskutieren Expertinnen und Experten sowohl aus ländlichen Gebieten als auch aus Ballungszentren am Donnerstag, den 13. März 2014 ihre spezifischen Erfahrungen und mögliche Lösungsansätze. Darüber hinaus sprechen unter der Überschrift "Zukunftskonzepte für Deutschland" Referentinnen und Referenten zu einer möglichen Änderung der ärztlichen Ausbildung oder zu einer intensiveren Beteiligung nicht-ärztlicher Berufe.

Prof. Mathias Freund, Geschäftsführender Vorsitzender der DGHO: "Wir haben sehr genaue Daten, die die Zunahme der Krebsneuerkrankungen bis 2020 belegen. Vor diesem Hintergrund und dem bestehenden Mangel an jungen Ärztinnen und Ärzten müssen wir für eine optimale Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Krebs schon heute in vielen Bereichen die richtigen Weichen stellen. Denn: Die Zukunft der Krebsversorgung beginnt schon heute."

Einen zweiten Focus der diesjährigen DGHO-Frühjahrstagung bildet die Sitzung "Krebsfrüherkennung: Teures Placebo?" am Freitag, den 14. März 2014, von 14:30 bis 16:30 Uhr. Eine zentrale Frage in diesem Zusammenhang: Inwieweit können Maßnahmen zur Früherkennung das Risiko einer Krebserkrankung senken und gibt es für alle Krebsentitäten valide Daten, die die Früherkennung rechtfertigen - beispielsweise für das Prostatakarzinom?

Weitere Informationen zum Programm unter:
www.dgho-service.de/tagungen_seminare_weiterbildungen/dgho_fruhjahrstagung

Quelle: DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V.


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