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Medizin
27. August 2018

Deutsche Krebshilfe verlängert Förderung für das Krebszentrum der beiden Münchner Uniklinika

Wenn 2 starke medizinische Einrichtungen an einem Strang ziehen, nützt das den Patienten: Das gemeinsame Krebszentrum der beiden Münchner Universitätsklinika bietet durch die Bündelung von Expertise beste Voraussetzungen für die Behandlung von Krebspatienten und die Erforschung von Krebserkrankungen. Es wird daher auch künftig zur „Königsklasse“ der deutschen Krebszentren gehören: Wie die Deutsche Krebshilfe (DKH) heute bekanntgab, ist das Comprehensive Cancer Center München (CCC München) auch weiterhin in der exklusiven Riege der bundesweit 13 Onkologischen Spitzenzentren der DKH vertreten. Damit verbunden ist eine Förderzusage von 3 Millionen Euro für die nächsten 4 Jahre.
Sowohl das Klinikum der Universität München LMU als auch das Klinikum rechts der Isar TUM gehören zu den herausragenden Akteuren in der deutschen Krebsmedizin und Krebsforschung. Sie verfügen gemeinsam über rund 3.200 Betten und behandeln jährlich über 15.000 stationäre Patienten mit Krebserkrankungen. In insgesamt 30 verschiedenen krankheits- und organspezifischen interdisziplinären Tumorboards besprechen Spezialisten beider Klinika die optimale Therapie für ihre Patienten. Über das Tumorzentrum München, in dem die Uniklinika bereits seit Jahrzehnten zusammenarbeiten, sind zudem zahlreiche weitere bayerische Kliniken und Ärzte mit dem Know-How der Münchner Universitätsmedizin vernetzt. Beide Klinika sind an mehreren Sonderforschungsbereichen zu Krebserkrankungen beteiligt und gehören gemeinsam zu den 8 Partnern im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK).

Das CCC München, das bereits seit 2014 Onkologisches Spitzenzentrum der DKH ist, bündelt die Expertise der beiden Klinika in der onkologischen Patientenversorgung und Forschung. Prof. Volker Heinemann, Direktor des CCC München und Direktor des CCC LMU am Klinikum der Universität München, erklärt: „Das CCC München bietet eine übergeordnete Infrastruktur für eine interdisziplinäre Versorgung. Wesentliche Elemente sind ein gemeinsames Tumorregister, gemeinsame IT-Infrastrukturen und über die interdisziplinären Tumorboards eine gemeinsame Qualitätssicherung. Der Patient weiß, dass er in München mit seiner Krebserkrankung bestens aufgehoben ist, unabhängig davon, an welcher Uniklinik er sich vorstellt.“

Neben der Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen liegt ein wesentlicher Schwerpunkt des CCC München im Bereich der Krebsforschung. Prof. Peter Herschbach, stellvertretender Direktor des CCC München und Leiter des Roman-Herzog-Krebszentrums am Klinikum rechts der Isar (RHCCC), erläutert: „Unter dem Dach des CCC München haben wir die Zusammenarbeit in der onkologischen klinischen Forschung intensiviert. Das CCC München hat das Ziel, die Rahmenbedingungen für translationale Forschung und klinische Studien zu verbessern. Die Patienten des CCC München sollen dadurch früher von innovativen und neuen Behandlungsmethoden profitieren.“

Für die nächsten Jahre haben sich Ärzte und Wissenschaftler des CCC München unter anderem vorgenommen, noch mehr Patienten die Möglichkeit zu bieten, an klinischen Studien teilzunehmen und so vom wissenschaftlichen Fortschritt direkt zu profitieren. Dabei sollen auch Patienten aus kooperierenden Einrichtungen verstärkt einbezogen werden.

Quelle: CCC München – Comprehensive Cancer Center München


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