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Medizin

24. Mai 2017 Darmflora: Wirksamkeit und Toleranz der Immuntherapie vorhersagbar

Ein französisches Forscherteam hat die wichtige Rolle der Darmflora für die Immuntherapie bei Krebspatienten aufgezeigt. Beim Menschen trägt die Zusammensetzung der Darmflora zur Identifizierung der Patienten bei, die positiv auf die Behandlung ansprechen. Somit könnte eine Veränderung dieser Zusammensetzung die Wirksamkeit der Versorgung verbessern.
 
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Die Darmflora setzt sich aus über 100.000 Milliarden Bakterien zusammen und spielt eine entscheidende Rolle für die Entwicklung des Immunsystems.

Eine Ipilimumab-Therapie ist bei einem Teil der Patienten wirksam, führt jedoch zu ernsthaften Nebenwirkungen wie Enterokolitis.

Im Rahmen ihrer Studie haben die Forscher die Darmflora von 26 Melanom-Patienten analysiert. Alle Patienten wurden mit Ipilimumab behandelt. Die Forscher haben gezeigt, dass die Zusammensetzung der Darmflora die Identifizierung von Patienten ermöglicht, die positiv auf die Immuntherapie reagieren bzw. eine Enterokolitis entwickeln werden. Diese Ergebnisse bestätigen die Rolle der Darmflora für die Immuntherapie in Krebsfällen. Sie verbessern die Identifizierung der Patienten, bei denen diese Behandlung wirksam wäre und sind ein wichtiger Fortschritt für die Verbesserung der Immuntherapie.

AP-HP – staatliche Krankenhauseinrichtung von Paris
INRA – französisches Institut für Agrarforschung
Inserm – französisches Institut für Gesundheit und medizinische Forschung

Quelle: Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

Literatur:

Carbonnel, F, Soularue, E, Coutzac, C et al.
Inflammatory bowel disease and cancer response due to anti-CTLA-4: is it in the flora? In Seminars in immunopathology (pp. 1-5).
Springer Berlin Heidelberg, 2017.


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