Freitag, 5. März 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Piqray
Medizin

03. Juni 2016 CRC: Studie zu Regorafenib als adjuvante Therapieoption

Bayer und das US-amerikanische Studien-Netzwerk NSABP gehen eine neue Forschungspartnerschaft ein. In der klinischen Phase-III-Studie ARGO soll das Krebsmedikament Regorafenib (Stivarga®) untersucht werden. Die randomisierte, doppelblind durchgeführte und placebokontrollierte Studie wird den Einsatz von Regorafenib als Einzelsubstanz zur adjuvanten Behandlung im Anschluss an eine adjuvante Chemotherapie bei Patienten mit Kolonkarzinomen im Stadium IIIB und IIIC untersuchen.
Anzeige:
Revolade
Revolade
"Im Jahr 2016 rechnet man in den USA allein mit mehr als 134.000 neuen Fällen von Dickdarmkrebs, davon werden etwa zwei Drittel, oder 95.000 Fälle Kolonkrebs sein", sagte Norman Wolmark, MD, Vorsitzender der NSABP-Stiftung. "Trotz der adjuvanten Chemotherapie haben Patienten mit Kolonkarzinomen in den Stadien IIIB und IIIC ein etwa 40%iges Risiko, dass sich Metastasen entwickeln, die Krankheit sich also in andere Organe ausbreitet. Regorafenib hat sich in der Behandlung von bereits metastasierten kolorektalen Karzinomen als sehr wirksam erwiesen, und in vorklinischen Studien sind auch bereits metastasenhemmende Effekte beobachtet worden. Daher sind wir sehr gespannt, ob die Substanz auch Patienten in früheren Krankheitsstadien helfen kann."

Regorafenib ist unter dem Handelsnamen Stivarga® in 90 Ländern weltweit zur Behandlung des metastasierten kolorektalen Karzinoms (mCRC) zugelassen, darunter in den USA, Europa und Japan. Die Zulassung von Regorafenib basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Zulassungsstudie CORRECT (Colorectal cancer treated with regorafenib or placebo after failure of standard therapy). Die vollständigen Ergebnisse der CORRECT-Studie wurden im Januar 2013 in der Fachzeitschrift The Lancet publiziert.

ARGO-Studie

Die Phase-III-Studie ARGO (A Phase III Randomized Placebo-Controlled Study Evaluating ReGOrafenib Following Completion of Standard Chemotherapy for Patients with Stage III Colon Cancer) soll untersuchen, ob eine orale Monotherapie mit Regorafenib als weitere adjuvante Therapie nach Beendigung der Standard-Chemotherapie das krankheitsfreie Überleben (DFS, disease-free survival) bei Patienten mit Kolonkarzinomen im Stadium IIIB/IIIC verlängern kann. Weitere, sekundäre Studienendpunkte sind das Gesamtüberleben und die Sicherheit der Medikation. Es sollen etwa 1.100 Patientinnen und Patienten aus den USA in die Studie aufgenommen werden. Sie erhalten randomisiert im Verhältnis 1:1 entweder Regorafenib 120 mg oder Placebo über einen geplanten Zeitraum von zwei Jahren.

Quelle: Bayer


Anzeige:
Venclyxto

Das könnte Sie auch interessieren

Erstes bundesweites Sommertreffen junger engagierter Krebspatienten

Erstes bundesweites Sommertreffen junger engagierter Krebspatienten
© Frantab / fotolia.com

„Danke für den gemeinsamen Spirit. Möge er uns weiter beflügeln“, so ein Feedback zum ersten Sommertreffen junger Krebspatienten in Deutschland. Frauen und Männer aus der gesamten Bundesrepublik kamen vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 das erste Mal in Lauterbach (Hessen) zu einem gemeinsamen Kennenlernen und Austausch zusammen. Die etwa 50 Teilnehmer engagieren sich in den TREFFPUNKTEN der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs. Die Stiftung hatte...

Dem hellen Hautkrebs keine Chance

Mit Einführung des gesetzlichen Hautkrebs-Screenings Mitte 2008 sind die Zahlen der diagnostizierten Fälle sprunghaft angestiegen: Pro Jahr wird hierzulande bei inzwischen rund 18.000 Menschen schwarzer und bei mehr als 140.000 Menschen heller Hautkrebs neu festgestellt. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft ist die Erkrankung "Hautkrebs"zwar für mehr als die Hälfte der Befragten ein besorgniserregendes Thema, doch...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"CRC: Studie zu Regorafenib als adjuvante Therapieoption"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.