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Medizin
18. September 2015

Chemotherapie-Management: Interdisziplinäres Projekt zur Erhöhung der Sicherheit für Tumorpatienten mit Lohfert-Preis ausgezeichnet

Ein Forscherteam um Prof. Monika Engelhardt, Oberärztin und Leiterin der Sektion Klinische Forschung in der Klinik für Innere Medizin I (Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation), wurde für das Projekt „Interdisziplinäres Chemotherapie-Management zur Fehlermessung und Fehlerprävention“ im Rahmen des 11. Gesundheitswirtschaftskongresses  am 16. September 2015 als einer von zwei gleichrangingen Preisträgern mit dem Lohfert-Preis ausgezeichnet. Das Preisgeld der Lohfert-Stiftung in Höhe von 10.000 Euro soll der Weiterentwicklung des Projekts dienen.

Der Lohfert-Preis 2015 stand unter dem Thema „Verfahren und Konzepte zur systematischen Fehlermessung in der stationären Krankenversorgung“. Die Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury aus 45 eingegangenen Bewerbungen ausgewählt. Das prämierte Team um Prof. Engelhardt und Dr. Markus Ruch von der Medizinischen Planungs- und Analysesysteme GmbH befasst sich seit gut 10 Jahren damit, wie die Bestellung und Gabe von Chemotherapeutika organisiert und durchgeführt werden muss, um Fehler zu erkennen und hocheffektiv zu vermeiden. Im Rahmen des Projekts sind unter anderem 2 Lehrbücher als Therapieleitlinien entstanden sowie eine Chemotherapie-Bestellsoftware, die in Zukunft auch externe Kliniken nutzen können.
 
Die Lohfert Stiftung prämiert und fördert praxiserprobte und nachhaltige Konzepte, die den stationären Patienten im Krankenhaus, seine Bedürfnisse und seine Interessen in den Mittelpunkt rücken. Insbesondere unterstützt sie Projekte, die den Weg des Patienten im Krankenhaus, die Kommunikation dort und die Patientensicherheit nachhaltig verbessern.
 

Prof. Dr. Monika Engelhardt, Dr. Markus Ruch und Simona Kaiser (v.l.n.r.) Bildrechte: Universitätsklinikum Freiburg

 Prof. Dr. Monika Engelhardt, Dr. Markus Ruch und Simona Kaiser (v.l.n.r.) Bildrechte: Universitätsklinikum Freiburg

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