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Medizin
25. Februar 2013

Bundesgesundheitsministerium: Große Zufriedenheit mit Mammographie-Screening

Gestern wurden in Berlin im Rahmen des Workshops "Mammografie-Screening - Teilnahmeverhalten, Zufriedenheit, Einstellung und Wissen der Frauen" die Ergebnisse einer vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Studie vorgestellt. Die Studie mit dem Titel "Inanspruchnahme des qualitätsgesicherten Mammographie-Screenings" wurde initiiert und durchgeführt von der "Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V." und der "Women's Health Coalition e.V."


 

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Die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz, MdB erklärte zur Eröffnung des Workshops: "Ich freue mich über die hohe Zufriedenheit der Frauen mit dem Mammographie-Screening. Die Ergebnisse zeigen, dass organisierte Krebsfrüherkennungsprogramme von den Menschen in Deutschland angenommen werden. Daher werden mit dem Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz vergleichbare Programme für die Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses und des Darmkrebses eingeführt. Hierbei müssen die Menschen fundiert über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Krebsfrüherkennungsuntersuchung informiert werden."

Die repräsentative Befragung bestätigt die bereits in einer früheren Untersuchung festgestellte hohe Zufriedenheit mit dem Mammographie-Screening. Über 90% der Teilnehmerinnen bewerteten das Screening positiv im Hinblick auf Aspekte wie Kompetenz, Hygiene, Termintreue und Freundlichkeit. Rund 94% der eingeladenen Teilnehmerinnen würden erneut am Screening teilnehmen. Fast 95% würden Freundinnen und Bekannten das Mammographie-Screening weiterempfehlen. Allerdings liegt die Teilnahmerate am Mammographie-Screening mit 56% unter dem empfohlenen europäischen Zielwert von 70%. Außerdem zeigten sich bei den befragten Frauen deutliche Wissenslücken rund um das Thema Brustkrebs, seine Risikofaktoren sowie die Möglichkeiten und Grenzen des Mammographie-Screenings.

Annette Widmann-Mauz: "Trotz der sehr positiven Resonanz der teilnehmenden Frauen auf das Mammographie-Screening besteht ein Handlungsbedarf zur Verbesserung der informierten Inanspruchnahme der Krebsfrüherkennung. Wir haben daher dieses Thema im Rahmen des Nationalen Krebsplans mit einer Reihe von unterschiedlichen Aktivitäten und Fördervorhaben aufgegriffen."

Auf der Grundlage eines Bundestagsbeschlusses von 2002 führte die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen zwischen 2004 und 2009 ein organisiertes und qualitätsgesichertes Programm zur Früherkennung von Brustkrebs ein. Wesentliche Elemente des Mammographie-Screening-Programms sind die persönliche Einladung der Frauen zu der Untersuchung, eine umfassende Qualitätssicherung und die laufende Erfolgskontrolle. Bundesweit werden 10.5 Mio. anspruchsberechtigte Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre in eine der 94 Screening-Einheiten eingeladen. Den Bericht mit den Ergebnissen der Befragung finden Sie unter www.bundesgesundheitsministerium.de/mammographie-screening-studie

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit


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