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Medizin
13. September 2016

Behandlungsempfehlungen zur Waldenström Makroglobulinämie

Während des International Workshops on Waldenström’s Macroglobulinemia (IWWM), bei einer Task Force für Therapieempfehlungen wurden von einem Panel die seit kurzem veröffentlichten Daten aus klinischen Studien, der Einfluss neuentdeckter Mutationen (MYD88 and CXCR4) auf Therapieentscheidungen, Indikationen für B-Zell-Rezeptor und Proteasom-Inhibitoren überprüft sowie die Bedeutung klinischer Studien für Patienten mit Morbus Waldenström (MW) festgelegt.
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Das Panel kam zu dem Schluss, dass therapeutische Strategien bei MW die individuellen Patienten- und Krankheitscharakteristika berücksichtigen sollen.

Kombinationen von Chemotherapeutika wie Rituximab und Cyclophosphamid-Dexamethason, Bendamustin oder Bortezomib-Dexamethason zeigen dauerhaftes Ansprechen und sind bislang für die meisten Patienten geeignet. Die Zulassung des BTK Inhibitors Ibrutinib in den USA und Europa stellt eine neuartige und effektive Therapie sowohl für behandlungsresistente Patienten als auch für die Betroffenen, die ein Rezidiv erleiden, dar.

Andere B-Zell-Rezeptor-Inhibitoren, Protease-Inhibitoren (z.B. Carfilzomib) und mTOR-Inhibitoren sind vielversprechend und erhöhen möglicherweise künftige Behandlungsoptionen. Der Einschluss in klinische Studien wurde vom Panel für die meisten Patienten mit M. Waldenström befürwortet.
(übers. von Red., siko)

Quelle: Blood 2016

Literatur:

Véronique Leblond, Efstathios Kastritis, Ranjana Advani et al.
Treatment recommendations from the Eighth International Workshop on Waldenström’s Macroglobulinemia; doi: 10.1182/blood-2016-04-711234
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27432877


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