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Medizin

10. März 2016 Beate Timmermann durch Aufnahme in "Primo Medico" geehrt

Prof. Dr. Beate Timmermann, Ärztliche Leiterin des Westdeutschen Protonentherapiezentrums Essen (WPE), erhielt von Asmus Grebbin, Geschäftsführer von „Primo Medico“, eine besondere Auszeichnung: Das „Primo Medico Siegel“, das ihre Aufnahme in das „Primo Medico Netzwerk“ mit über vierzig medizinischen Spezialisten unterschiedlicher Fachbereiche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bestätigt und gleichzeitig ihre führende Rolle im Bereich der Protonentherapie würdigt.

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„Primo Medico“ ist ein Netzwerk der Spitzenmedizin im deutschsprachigen Raum, das besonderen Wert auf höchste Behandlungsqualität legt. Zudem haben sich die Beteiligten das Ziel gesetzt, eine direkte Verbindung zwischen Patienten und Ärzten zu schaffen und so allen Patienten im In- und Ausland die Möglichkeit zu bieten, einfach und schnell zu seiner Erkrankung den bestmöglichen Spezialisten zu finden. „Die Aufnahme in das "Primo Medico Netzwerk" freut mich sehr. Sie zeigt, dass die medizinische Expertise im WPE anerkannt und geschätzt wird. Gleichzeitig stellt die Präsenz im Netzwerk sicher, dass noch mehr Menschen auf diese innovative Therapieform aufmerksam werden“, so Prof. Timmermann anlässlich der Übergabe des „Primo Medico Siegels“.

Prof. Dr. Beate Timmermann absolvierte ihr Studium für Humanmedizin an der Universität Hamburg. Anschließend war sie sieben Jahre lang an der Radioonkologischen Klinik der Universität Tübingen tätig, an der sie ihre Facharztausbildung (Strahlentherapie) abschloss, promovierte und dann im strahlentherapeutischen Referenzzentrum der Hirntumorstudien mitarbeitete. Die folgenden sieben Jahre arbeitete sie am Protonentherapiezentrum des Paul Scherrer Instituts, dem größten Forschungsinstitut für Natur- und Ingenieurwissenschaften in der Schweiz. Hier baute Prof. Timmermann das Programm für kindliche Tumorerkrankungen auf. Es folgte eine Habilitation an der Universität Münster. Im Jahr 2009 wechselte sie an das WPE, dessen Ärztliche Leiterin sie heute ist. Durch ihre Funktion als Beiratsmitglied der GPOH (Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie - GPOH e.V.) und ihre aktive Mitarbeit in der Arbeitsgruppe der APRO (Arbeitsgemeinschaft der für pädiatrische Radioonkologie) beschäftigt sie sich mit der Einbindung der Partikeltherapie und anderer innovativer Techniken in die pädiatrische Onkologie und zählt weltweit zu den führenden Spezialisten auf dem Gebiet der Strahlentherapie und Radioonkologie, ganz besonders im Bereich der Protonentherapie. Seit 2012 leitet Prof. Timmermann das von ihr etablierte Beratungszentrum für Partikeltherapie in der pädiatrischen Onkologie, welches der zentralen gutachterlichen Stellungnahme und Beratung zur Partikeltherapie in allen GPOH-Studien, besonders für solide Tumoren, eine wesentliche Bedeutung zukommt.

Im WPE behandelt Prof. Timmermann mit ihrem Team aus Ärzten, Physikern, Medizinphysikern sowie medizinisch-technische Radiologieassistenten (MTRA) insbesondere nicht-atemverschiebliche Tumoren im Kopf-, Wirbelsäulen- und Beckenbereich – also vornehmlich primäre Hirntumoren sowie Sarkome von Schädelbasis, Gesichtsschädel, Wirbelsäule und Becken. Auch Prostata-Karzinome und Nasopharynx-Karzinome finden Berücksichtigung. Darüber hinaus stellt die Behandlung von Kindern und Jugendlichen einen besonderen Schwerpunkt im WPE dar, da sie von der Bestrahlung mit Protonen besonders profitieren: Die Therapie ist sehr zielgenau und schont deshalb das den Tumor umliegende, gesunde Gewebe in besonderem Maße, was wichtig für die weitere Entwicklung der Kinder und Jugendlichen ist.

Quelle: Universitätsklinikum Essen (UK Essen)


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