Donnerstag, 13. Mai 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Vectibix
Medizin
15. Februar 2017

Ausschreibung des Nachwuchsforschungspreises Leberkrebs ist gestartet

Der Nachwuchsforschungspreis Leberkrebs ist zum vierten Mal von der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) ausgeschrieben worden. Wissenschaftler, die herausragende Leistungen auf dem Gebiet der klinischen oder experimentellen Forschung im Bereich des hepatozellulären Karzinoms (HCC) vollbringen, können sich ab sofort für die Auszeichnung bewerben.
Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro soll für die Förderung von Forschungsprojekten zum HCC verwendet werden. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. April 2017. Die Bewerbungsunterlagen inklusive der Veröffentlichung, eines Lebenslaufes und einer Publikationsliste sind in elektronischer Form an den Kongresspräsidenten der DGVS zu schicken: Prof. Dr. med. Markus M. Lerch, Geschäftsstelle DGVS, Olivaer Platz 7, 10707 Berlin, info@dgvs.de. Über die Vergabe des Nachwuchsforschungspreises Leberkrebs entscheidet eine Jury, der neben dem Vorsitzenden Prof. Dr. med. Markus M. Lerch, Greifswald, Prof. Dr. med. Guido Gerken, Essen, Prof. Dr. med. Peter R. Galle, Mainz, Prof. Dr. med. Frank Lammert, Homburg und Jun. Prof. Dr. med. Jens Marquardt, Mainz angehören.

Preisträger wird auf der Jahrestagung der DGVS bekannt gegeben

Der Nachwuchsforschungspreis Leberkrebs wird bei der 72. Jahrestagung der DGVS, die vom 13. bis 16. September 2017 in Dresden stattfindet, verliehen. Die Ausschreibung sieht vor, dass der Preisträger im Rahmen des Kongresses über die Ergebnisse seiner Arbeit berichtet. Im vergangenen Jahr erhielt Junior Professor Dr. Jens Marquardt, Leiter Lichtenberg Forschungsgruppe "Molekulare Hepatokarzinogenese" der Universitätsmedizin Mainz, den Preis für seine Arbeit "Curcumin effectively inhibits oncogenic NF-kB signaling and restrains stemness features in liver cancer". Marquardt hat im Rahmen seines Projektes Krebsstammzellen in hepatozellulären Karzinomen (HCC), der häufigsten Art von Leberkrebs, erforscht. Ziel war es, neue Therapieziele zu identifizieren, die speziell auf Krebsstammzellen in HCC gerichtet sind. Wichtig dabei war die Beobachtung, dass viele HCC eine Aktivierung bestimmter Signalwege, insbesondere des NF-kB Signalweges, aufweisen. Daher untersuchte Marquardt, welchen Effekt eine Blockierung des NF-kB Signalweges auf die Krebsstammzellen hat. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Blockierung des NF-kB Signalweges spezifisch die Krebsstammzell-Population in HCC verringert.

Quelle: Bayer


Anzeige:
Bevacizumab
Das könnte Sie auch interessieren
Geballtes Wissen zu Krebs für alle
Geballtes+Wissen+zu+Krebs+f%C3%BCr+alle
© Krebsinformationsdienst, DKFZ; Bild: Pixabay 849820

Der offizielle Startschuss fiel am 30. März 1999. Die Internetseite des Krebsinformationsdienstes (KID), einer Abteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums, ging online. Heute nutzen monatlich rund 600.000 Besucher die Seite. Gefragte Themen sind Hintergründe zur Erkennung und Behandlung von Krebs, neue Therapieverfahren, aber auch Tipps zum Umgang mit der Erkrankung im Alltag. Alle, die sich vor Krebs schützen möchten,...

Brustkrebs: Was Frauen über die Früherkennung wissen sollten – und welche Risikofaktoren existieren
Brustkrebs%3A+Was+Frauen+%C3%BCber+die+Fr%C3%BCherkennung+wissen+sollten+%E2%80%93+und+welche+Risikofaktoren+existieren
© serhiibobyk / Fotolia.com

Etwa jede achte Frau erkrankt hierzulande an Brustkrebs. Insgesamt betrifft dies 72.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Obwohl Brustkrebs in erster Linie eine Erkrankung der Frau nach den Wechseljahren ist, können auch deutlich jüngere Frauen erkranken. Aber – für welche Frau macht welche Untersuchung in welchem Alter Sinn? Das Mammographie-Screening-Programm gilt für Frauen von 50 bis 69 Jahren. Was insbesondere Frauen...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Ausschreibung des Nachwuchsforschungspreises Leberkrebs ist gestartet"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.