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Medizin

21. Februar 2020 Aktuelle Entwicklungen: Niraparib und Belantamab Mafodotin

Innerhalb von 3 Jahren ist es gelungen, mit dem PARP-Inhibitor Niraparib (Zejula®) über 3.000 Patientinnen mit rezidiviertem fortgeschrittenen Ovarialkarzinom erfolgreich zu behandeln. Die Zulassung des Immunkonjugats Belantamab Mafodotin (Be-Maf) für mehrfach vorbehandelte Patienten mit rezidiviertem/refraktärem Multiplen Myelom (r/r MM) wurde bei der FDA und der EMA beantragt. Darüber hinaus hält GSK weitere 16 Wirkstoffe in der Pipeline, die sich auf die 4 Schlüsselbereiche Immunonkologie, Zelltherapie, Epigenetik und synthetische Letalität fokussieren.
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Antrag auf Zulassung in der Erstlinie für Niraparib

Niraparib steht in der Zweitlinie Patientinnen mit rezidiviertem fortgeschrittenen Ovarialkarzinom zur Verfügung. Als PARP-Inhibitor verhindert Niraparib, dass die Krebszellen den durch Zytostatika verursachten DNA-Schaden reparieren und eignet sich daher in besonderem Maße für eine Erhaltungstherapie nach chemotherapeutischer Behandlung. „In Kombination mit einer Immuntherapie soll Niraparib aber noch dieses Jahr auch für die Erstlinie zugelassen werden“, so Andreas Konieczy, GSK.

r/r MM: Be-Maf

Der Antrag auf Zulassung der Prüfsubstanz Belantamab Mafodotin zur Behandlung von Patienten mit rezidiviertem refraktären Multiplen Myelom wurde sowohl bei der FDA als auch bei der EMA eingereicht. Das Immunkonjugat beinhaltet einen humanisierten monoklonalen Antikörper gegen das B-Zell-Reifungs-Antigen (BCMA) und ist über eine nicht spaltbare Verbindung mit dem zytotoxischen Wirkstoff Auristatin F konjugiert.

Die EMA akzeptierte im Februar 2020 die Zulassung im beschleunigten Zulassungsverfahren. Im 3.Quartal 2020 wird mit der Zulassung gerechnet, da Be-Maf „ein gut handhabbares Sicherheitsprofil aufweist“, so Konieczy. Als häufigste unerwünschte Ereignisse treten handhabbare Neutropenien und Thrombozytopenien auf sowie schwerwiegende Reizungen der Cornea durch Mafodotin. Durch Dosisreduktion bzw. Dosispausierungen sei aber auch diese Nebenwirkung akzeptabel. Alle Nebenwirkungen gelten bislang als reversibel.

SM

Quelle: Pressegespräch „Die GSK-Vision in der Onkologie: Ein Katalysator für transformative Medizin“, Berlin, 21.02.2020; Veranstalter: GlaxoSmithKline


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